Seit nunmehr 1 1/2 Jahren spielt Jonas Urbig schon für den FC Bayern. Der Torhüter kam seinerzeit vom 1. FC Köln und hat sich in München schnell und gut eingelebt. Jetzt sprach er über sein Verhältnis zu Manuel Neuer.
Neuer ist aktuell noch der Stammtorhüter, die Nummer eins in München. Urbig ist der zweite Torhüter beim FC Bayern, der aber schon jetzt einiges an Spielzeit bekommt.
22-mal lief er bis dato in der Bundesliga auf, siebenmal in der Champions League. Und stellte schon unter Beweis, dass er ein sicherer Rückhalt ist, der viel Potenzial hat. Kein Wunder, dass ihm zugetraut wird, die Nachfolge von Neuer anzutreten.
Urbig: Neuer „natürlich eine Ikone“
Im Gespräch mit dem vereinseigenen Mitgliedermagazin 51 sagte Urbig nun über sein Verhältnis zu Neuer: „Manu ist natürlich eine Ikone. Man schaut zu ihm auf – aber was ich schnell gemerkt habe: Er schaut nicht von oben herab. Manu begegnet einem immer auf Augenhöhe. Wir hatten schnell einen guten Draht.“

An seinen Ambitionen ändert das aber nichts, wie der junge Torhüter verdeutlichte. „Natürlich ist er Manuel Neuer, natürlich möchte ich auch spielen, aber für mich ist er in erster Linie einfach ein Mensch und Teamkollege. Deshalb könnte man auch sagen, wir sind befreundete Konkurrenten“, erklärte Urbig weiter.
Sowohl Neuer als auch Sven Ulreich, der das Torwartteam beim FC Bayern komplettiert, sind wichtige Teamkollegen, an die sich Urbig wenden kann.: „Für mich entscheidend ist: Ich kann mit jeder Frage zu ihnen kommen, ich bekomme immer einen guten Rat. Die riesige Erfahrung von Manuel und Sven ist einfach sehr wertvoll für mich. Und ich bin wirklich sehr wissbegierig.“
Das sind nicht nur gute Voraussetzungen für die Zusammenarbeit in dieser Saison, sondern auch für die weitere Entwicklung von Urbig. Er weiß, dass er nur Geduld haben muss, denn aller Voraussicht nach beendet Neuer seine Karriere im nächsten Sommer.

