Der FC Bayern ist derzeit auf dem Transfermarkt noch recht aktiv, was Abgänge angeht. Joao Palhinha zieht es zu Benfica, auch Bryan Zaragoza kann den Klub noch verlassen und befindet sich in finalen Gesprächen mit Espanyol. Jetzt kommt heraus, dass es noch eine Anfrage für einen ganz anderen Spieler gab.
Dabei handelt es sich um Minjae Kim. Der südkoreanische Innenverteidiger, der 2023 für rund 50 Millionen Euro aus Neapel zum Rekordmeister kam, war in der letzten Saison nur die Nummer drei im Abwehrzentrum.
Eine Rolle, mit der er sich selbst aber offenbar gar nicht so unwohl fühlte und auch aktuell nicht fühlt. Auch wenn die Bayern ihn im Sommer zunächst als Abgangskandidat sahen, forcierte er keinen Wechsel. Mittlerweile hat sich einiges verändert.
Kim sagt Arsenal ab
Doch der Reihe nach. Laut einem Bericht der TZ hat sich der FC Arsenal kürzlich nach Kim erkundigt. Die Gunners suchten noch nach einem Spieler für die Abwehr, verpflichteten dann aber Ezri Konsa von Aston Villa. Aus gutem Grund, denn Bayerns Kim sagte dem englischen Meister nämlich ab.

Es war nicht die erste Absage, die Kim einem potenziellen Interessenten erteilte. Neben Manchester United, Nottingham Forest und Arsenal holte sich auch der aktuelle Europa-League-Sieger Aston Villa eine Abfuhr von Kim. Der Südkoreaner will in München bleiben und auch der FC Bayern ist mittlerweile mehr als nur einverstanden damit, dass Kim als Rotationsspieler bleibt.
In der Vorbereitung zeigte Kim auch gute Leistungen und präsentierte sich körperlich und spielerisch auf einem guten Niveau. Ein Abgang scheint nun komplett ausgeschlossen zu sein, weil weder der Spieler noch der Klub sich mit einem Transfer beschäftigen. Im Sommer 2027, wenn das Defensivzentrum dann verjüngt werden muss, kann das schon wieder ganz anders aussehen.

