Es gab zuletzt einige Berichte wonach der FC Bayern fünf Prozent seiner Anteile an Viessmann verkaufen könnte. Und das für die stolze Summe von 250 Millionen Euro.
Aktuell ist noch nicht klar, ob es am Ende auch dazu kommen wird. Deutschlandweit sorgten diese Meldungen für Schlagzeilen, auch aufgrund des schieres Volumens eines möglichen Deals.
Nun hat sich CEO Max Viessmann dazu geäußert und lässt einen möglichen Einstieg seines Unternehmens offen.
„Schon aus Respekt gegenüber dem FC Bayern werde ich das nicht kommentieren“, erklärte er nun gegenüber dem Handelsblatt.
Viessmann-CEO spricht über Bayern-Gerüchte
In möglicherweise laufenden Verhandlungen will er also keine klare Aussage tätigen. Das kann Taktik sein, muss es aber nicht.
„Ich bin persönlich ein großer Bayern-München-Fan, das stimmt. Seit Anfang 2026 bin ich Mitglied des Verwaltungsbeirats des Vereins, der sich neben dem Fußball auch um den Breitensport kümmert und das Präsidium berät. Dort bringe ich gerne meine Perspektive als Familienunternehmer ein“, erklärte Viessmann außerdem. Das hört sich zumindest nicht nach einem klaren Dementi an.

Laut Merkur-Informationen gab es zuletzt erneute Gespräche, die Rahmenbedingungen sind weitgehend geklärt.
Im Gespräch mit dem Handelsblatt wurde Viessmann auch gefragt, welchen Mehrwert ein Familienunternehmen als Investor im Sportbereich eigentlich bieten kann. „Anteilseigner zu sein, ist ein viel stärkeres Commitment als ein reines Sponsoring, das jährlich wechseln kann“, antwortete er. Diese Worte werden die Bayern-Verantwortlichen gerne hören.
Einen Zeitplan gibt es aktuellen Medienberichten zufolge nicht. Die Gespräche laufen und wenn sich alle Parteien einig sind, dann wird ein Deal verkündet. Platzen kann ein Geschäft in dieser Größenordnung natürlich immer.

