Beim FC Bayern könnte es in diesem Sommer noch einmal Bewegung auf dem Transfermarkt geben. Sportvorstand Max Eberl hat weitere Verstärkungen zwar als eher unwahrscheinlich bezeichnet, eine endgültige Absage erteilte der Bayern-Boss allerdings nicht.
Vor dem Bundesligaauftakt gegen den VfB Stuttgart äußerte sich Max Eberl zu möglichen weiteren Transfers. Dabei ließ er sich zumindest ein kleines Hintertürchen offen.
„Zu 99 Prozent nicht“, erklärte Eberl auf die Frage, ob der FC Bayern noch weitere Spieler verpflichten wird. Damit deutet vieles darauf hin, dass die Münchner ihre Kaderplanung weitgehend abgeschlossen haben.
Mit Nathaniel Brown und Ismael Saibari hat der Rekordmeister bereits zwei namhafte Neuzugänge in diesem Sommer verpflichtet. Zusätzlich hat man den 18-jährigen Bara Sapoko Ndiaye fest verpflichtet. An der Säbener Straße sieht man sich damit gut aufgestellt für die kommende Saison.
Ganz ausschließen wollte Eberl allerdings nichts: „Solange ein Transfermarkt offen ist, kann man aber nie 100 Prozent sagen“, betonte der Sportvorstand.
Tür für Last-Minute-Deal bleibt offen
Damit bleibt zumindest theoretisch die Möglichkeit für einen späten Transfer bestehen. Sollte sich in den kommenden Tagen eine unerwartete Gelegenheit ergeben oder sich auf einer bestimmten Position neuer Bedarf entwickeln, könnte Bayern noch reagieren.
„Nachher kommt ein Spieler ablösefrei und ich darf ihn nicht nehmen, weil ich 100 Prozent gesagt habe. Deswegen sage ich 99 Prozent“, erklärte Eberl.

Allerdings müsste ein solcher Deal sehr genau zum sportlichen und finanziellen Konzept des Vereins passen. Eberls Aussage ist deshalb vor allem als Vorsichtsmaßnahme zu verstehen. Eine konkrete Verpflichtung kündigte der Bayern-Boss nicht an. Gleichzeitig weiß er aus Erfahrung, dass sich auf dem Transfermarkt bis zum letzten Tag noch Möglichkeiten ergeben können.
99 Prozent sprechen bei Bayern also gegen einen weiteren Neuzugang. Die verbleibenden ein Prozent sorgen allerdings dafür, dass ein Last-Minute-Transfer zumindest nicht völlig ausgeschlossen ist.

