Im Sommer gab es reichlich Spekulationen, was die Zukunft von Michael Olise betrifft. Real Madrid soll um ihn geworben haben, auch wenn Präsident Florentino Perez mehrfach betonte, dass man das Verhältnis zu den Bayern nicht beschädigen wolle.
Zwischenzeitlich kochte die Gerüchteküche aber doch ordentlich. Olise sei offen für einen Wechsel zu Real, würde diesen sogar gerne vornehmen, hieß es. Doch im Endeffekt blieb der Franzose nicht nur beim FC Bayern, sondern es entwickelte sich auch nicht wirklich eine Transfer-Soap.
Dass der FC Bayern das Interesse hat, mit Olise vorzeitig zu verlängern, war auch Bestandteil der Meldungen aus dem Sommer. Doch dahingehend trat Jan-Christian Dreesen, der CEO der Bayern, erst einmal auf die Bremse.
Dreesen spricht über Olise-Zukunft
Dreesen, der kürzlich selbst bis 2029 verlängerte, äußerte sich nach dem Auftaktsieg des FC Bayern gegen Stuttgart (5:1) in der Bundesliga nicht nur sehr erfreut über das absolvierte Spiel, sondern eben auch zum Olise-Thema.
Über die Verbindungen zu Real Madrid sagte Dreesen: „Als Verantwortlicher, der auch die Hintergründe kennt, kann man manchmal nicht anders, als sich zu amüsieren, und zu anderen Zeiten ärgert man sich über das, was geschrieben wird. Wir haben immer gesagt: Es ist Unsinn. Es war damals Unsinn, und es ist immer noch Unsinn.“

Dreesen wurde zudem konkret auf die Zukunft von Olise angesprochen. Der CEO des FC Bayern sagte, dass man derzeit keine Eile hat. „Nein, wir führen derzeit keine Gespräche. Wenn ich mich richtig erinnere, hat Michael noch einen Vertrag bis 2029. Also gibt es keinen Grund, jetzt überstürzt zu handeln oder etwas zu überstürzen.“
Das mag vielleicht erst einmal überraschend klingen, weil eine Anpassung des Gehalts natürlich auch eine Wertschätzung ausdrückt und mehr Sicherheit gibt. Das bedeutet aber nicht, dass die Gespräche nicht für den Verlauf der Saison geplant sind. Erst einmal genießt aber die Verlängerung mit Harry Kane, bei der es durchaus gut aussieht, Priorität beim Rekordmeister.

