Der FC Bayern beendet den Transfersommer 2026 mit drei Neuzugängen für die Profimannschaft. Das klingt im ersten Moment nicht nach allzu viel, dennoch waren es strategisch kluge Entscheidungen, findet ein Ex-Manager des Rekordmeisters.
Ismael Saibari kam von der PSV Eindhoven, Nathaniel Brown von Eintracht Frankfurt und Bara Sapoko Ndiaye wurde nach seiner Leihe fest verpflichtet. Die Bayern haben etwas mehr als 100 Millionen Euro ausgegeben, aber auch Geld durch Verkäufe eingenommen,
Der ein oder andere Experte sieht den Kader etwas riskant zusammengestellt, weil er insgesamt recht dünn ist. Es gibt zwar eine Doppelbesetzung jeder Position, allerdings decken Spieler teilweise auch mehrere Positionen ab.
Reschke sieht Bayern-Kader gut aufgestellt
Geht es nach Ex-Bayern-Manager Michael Reschke, dann haben die Bayern ihre Hausaufgaben gemacht. Vor allem, was die Zukunftstauglichkeit des Aufgebots angeht. In einem Interview mit der Abendzeitung lobte er seinen Ex-Klub.

Zunächst lobte Reschke Bayern-Sportvorstand Max Eberl: „Wenn ich rein auf die Bilanz von Max schaue, dann steht da ein Topteam, das begeisternden Fußball spielt. Dafür hat er einen der besten Trainer der Welt verpflichtet, den man einfach nur bewundern muss und der ein Geschenk für den FC Bayern ist. Insgesamt ist seine Transferpolitik schlüssig.“
Anschließend fällte Reschke sein Urteil zur Kaderstruktur: „Der Kader ist planerisch bestens durchdacht und auf europäischem Spitzenniveau. Es gibt vieles, das mir sehr gut gefällt.“
Das begründete Reschke auch und sieht den eher dünnen Kader hierbei gar nicht als einen Nachteil. „Aktuell umfasst der Kader drei Torhüter und 23 Feldspieler. Nur vier Akteure davon sind über 30 Jahre alt und das sind mit Manuel Neuer, Joshua Kimmich, Serge Gnabry und Harry Kane vier Top-Charaktere. Gleichzeitig ist der Kader von der Größe so, dass die Jungs aus dem NLZ eine Chance bekommen“, so Reschke.

