Debatte über langweilige Bundesliga: Bayern-Boss spricht Klartext

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Zum Auftakt in die neue Saison feierte der FC Bayern gleich einmal einen 5:1-Erfolg gegen den VfB Stuttgart. Beeindruckend war dabei vor allem, wie der Rekordmeister das eigene Tempo immer wieder erhöhen konnte. 

Nicht wenige Fans und Experten fürchten wieder eine Saison, die alles andere als spannend werden. Schon in der Spielzeit 2025/26 konnte Bayern die Konkurrenz in der Liga sehr klar distanzieren.


Droht das auch diesmal? Möglich ist es, zumal Leverkusen gleich verloren hat, RB Leipzig noch nicht die Sterne vom Himmel spielte und beim BVB vieles neu ist und man um Neuzugang Giannis Konstantelias bangt.

Dreesen will von Langeweile nichts wissen

Beim FC Bayern will man derweil von einer möglichen Langeweile nichts wissen. Das hat vor allem auch damit zu tun, dass man sich in München die Leistungen der eigenen Mannschaft sehr gerne anschaut. „Ich kann nicht für die anderen 17 Vereine sprechen. Was mich angeht, finde ich es nicht langweilig. Wir sind hier, um guten Fußball zu spielen, der hoffentlich erfolgreich ist“, erklärte CEO Jan-Christian Dreesen.

Jan-Christian Dreesen
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Und er teilte mit: „Wir haben noch einiges vor!“ Heißt also, dass man sich beim FC Bayern gewiss nicht darauf ausruhen wird, was man zuletzt geschafft hat. Der nächste Gegner heißt nun Osnabrück, danach geht es gegen Schalke 04 mit dem nächsten Auswärtsspiel weiter. Nach Siegen klopft man sich auf die Schulter, hat auch die Möglichkeit, diese zu genießen. Aber danach ruht der Fokus eben direkt wieder auf der nächsten Aufgabe.

Für die Bundesliga ist das nicht unbedingt eine gute Nachricht. Aber es ist auch nicht die Aufgabe des FC Bayern, dafür zu sorgen, dass es an der Spitze so eng wie möglich zugeht. Sondern vielmehr, das Maximum aus den eigenen Möglichkeiten herauszuholen.

Sportvorstand Max Eberl formulierte es nach dem Auftaktsieg in der Bundesliga schon passend: „Auch wenn es lapidar klingt – jetzt geht‘s an die Bremer Brücke.“ Und das ist genau die richtige Herangehensweise der Bayern.

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