Kabinen-Zoff enthüllt! Kompany knöpfte sich mehrere Bayern-Stars vor

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Vincent Kompany tritt beim FC Bayern öffentlich meist ruhig und kontrolliert auf. Dass der Belgier innerhalb der Mannschaft durchaus eine andere Seite zeigen kann, bekamen seine Spieler beim knappen 2:1-Erfolg in Elversberg zu spüren.

Nach Informationen der tz Bayern war Kompany mit dem Auftritt seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit alles andere als zufrieden. Obwohl die Münchner mit einer 1:0-Führung in die Kabine gingen, soll der 40-Jährige in der Halbzeitpause ungewöhnlich deutlich geworden sein.


Dem Bericht zufolge ließ Kompany seinem Ärger freien Lauf und schlug dabei sogar gegen seine Taktiktafel. Mehrere Spieler bekamen anschließend persönlich zu hören, was ihrem Trainer am bisherigen Auftritt nicht gefallen hatte.

Stanisic und Upamecano bekommen Kompanys Ärger zu spüren

Zu den Spielern, die Kompany ins Visier nahm, gehörte demnach Josip Stanisic. Der Rechtsverteidiger war für Konrad Laimer in die Anfangsformation gerückt, konnte seinen Trainer mit seinem Auftritt aber offenbar nicht überzeugen.

Auch nach der Halbzeitansprache lief für Stanisic nicht alles nach Plan. Vor dem zwischenzeitlichen 1:1 durch den ehemaligen Bayern-Spieler Maurice Krattenmacher leistete sich der kroatische Nationalspieler einen folgenschweren Fehler.

Josip Stanisic
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Auch Dayot Upamecano soll von Kompany angesprochen worden sein. Der Innenverteidiger hatte sich unter anderem früh in der Partie einen gefährlichen Fehlpass erlaubt, stabilisierte sich im weiteren Spielverlauf jedoch und klärte mehrere Situationen.

Selbst Torschütze Lennart Karl blieb von der Kritik nicht verschont. Dabei ging es allerdings weniger um seine sportliche Leistung. Der 18-Jährige hatte nach seinem Führungstreffer vor der Elversberger Heimkurve den Finger auf die Lippen gelegt und damit die gegnerischen Fans provoziert. Nach der Partie entschuldigte sich Karl für die Aktion.

Vierfachwechsel bringt die Wende

Kompany hatte seine Startelf im Vergleich zum 5:0 in der Champions League gegen Bodø/Glimt auf sieben Positionen verändert. Bayern kontrollierte zwar weite Teile der ersten Halbzeit, ließ nach Ansicht des Trainers aber offenbar jene Intensität vermissen, die er von seiner Mannschaft erwartet.

Nach dem Ausgleich reagierte Kompany auch personell. In der 65. Minute brachte er mit Joshua Kimmich, Jamal Musiala, Luis Díaz und Alphonso Davies gleich vier prominente Kräfte.

Die Maßnahme zeigte Wirkung. Bayern erhöhte anschließend deutlich das Tempo und entschied die Partie durch Harry Kanes Treffer in der 72. Minute doch noch mit 2:1 für sich.

Der Vorfall in der Kabine zeigt damit eine Seite Kompanys, die in München bislang nur selten öffentlich geworden ist. Schon während seiner Zeit beim RSC Anderlecht konnte der Belgier allerdings äußerst deutlich werden, wenn ihm Einstellung und Intensität seiner Mannschaft nicht gefielen.

In Elversberg bekamen nun auch die Bayern-Stars einen Eindruck davon: Bleiben grundlegende Dinge auf dem Platz aus, kann der ansonsten so besonnene Kompany durchaus laut werden.

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