Bayern legt erfolgreich Berufung ein! DFB reduziert Mega-Strafe deutlich

Foto: IMAGO

Füge uns als bevorzugte Quelle bei Google hinzuFolgen

Der FC Bayern hat im Streit um die hohe Geldstrafe nach den Pyro-Vorfällen beim DFB-Pokalfinale einen Erfolg erzielt. Nach der Berufung der Münchner wurde die ursprünglich verhängte Strafe deutlich reduziert.

Das DFB-Sportgericht hatte den deutschen Rekordmeister zunächst zu einer Geldstrafe in Höhe von 260.000 Euro verurteilt. Hintergrund waren die Pyro-Vorfälle rund um das Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart.


Mit dieser Entscheidung wollten sich die Bayern allerdings nicht abfinden und legten Berufung gegen das Urteil ein. Das hat sich finanziell gelohnt: Die Strafe wurde nun auf 170.000 Euro reduziert. Damit muss der FCB 90.000 Euro weniger bezahlen als ursprünglich vorgesehen.

Auch Stuttgart legt erfolgreich Berufung ein

Nicht nur der FC Bayern ging gegen die ursprüngliche Entscheidung vor. Auch Pokalfinalgegner Stuttgart war zunächst mit einer Geldstrafe von 260.000 Euro belegt worden und legte anschließend Berufung ein.

Auch beim VfB wurde die Summe reduziert. Die Schwaben müssen nach der neuen Entscheidung noch 200.000 Euro bezahlen. Die Reduzierung fällt mit 60.000 Euro allerdings geringer aus als beim Rekordmeister.

Insgesamt sinken die beiden Geldstrafen damit von ursprünglich zusammen 520.000 Euro auf 370.000 Euro. Bayern und Stuttgart sparen durch ihre Berufungen zusammen 150.000 Euro.

Bayern-Strafe sinkt um rund 35 Prozent

Pyro DFB-Pokalfinale
Foto: IMAGO

Besonders deutlich fällt die Korrektur bei den Münchnern aus. Die ursprünglich angesetzten 260.000 Euro werden um 90.000 Euro reduziert. Das entspricht einer Verringerung von knapp 35 Prozent.

Pyrotechnik in den Fanblöcken führt regelmäßig zu empfindlichen Geldstrafen durch die DFB-Sportgerichtsbarkeit. Gerade bei größeren Spielen können sich die Summen durch die Anzahl der abgebrannten Gegenstände schnell erhöhen.

Für den FC Bayern ist das Verfahren nun zumindest finanziell deutlich glimpflicher ausgegangen als zunächst erwartet.

Füge uns als bevorzugte Quelle bei Google hinzuFolgen
Teile diesen Artikel