Bryan Zaragoza blickt auf seine Zeit beim FC Bayern zurück und bestätigt nun: Vor seinem Wechsel nach München gab es auch Kontakte zum FC Barcelona.
Bryan Zaragoza hat beim FC Bayern nie den erhofften Durchbruch geschafft. Der Spanier wurde nach seinem Wechsel nach München mehrfach verliehen und spielt aktuell für Espanyol Barcelona. Jetzt hat der 24-Jährige verraten, dass seine Karriere damals auch ganz anders hätte verlaufen können.
Denn neben dem FC Bayern zeigte offenbar auch der FC Barcelona konkretes Interesse am Offensivspieler. Im Gespräch mit Cadena SER bestätigte Zaragoza entsprechende Kontakte.
„Es gab tatsächlich die Möglichkeit, dass ich zum Barça wechsle. Es gab Kontakte“, erklärte der Spanier. Zaragoza hatte damals beim FC Granada mit starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Eines seiner auffälligsten Spiele absolvierte er ausgerechnet gegen Barcelona. Anschließend hinterlegten die Katalanen offenbar ihr Interesse.
Am Ende entschied sich Zaragoza jedoch für den Wechsel zum FC Bayern. Sportlich ging dieser Schritt nicht auf. In München konnte sich der Flügelspieler nicht dauerhaft durchsetzen, ehe mehrere Leihstationen folgten.
Zaragoza bereut den Bayern-Wechsel trotzdem nicht
Trotz seiner schwierigen sportlichen Zeit blickt Zaragoza ohne Reue auf den Wechsel nach Deutschland zurück: „Es war ein wichtiger Schritt. […] Ich war 20 Jahre alt und hatte meine Komfortzone noch nie verlassen – die Sprache, das Klima“, erklärte der Spanier.
Auch seine ersten Eindrücke beim deutschen Rekordmeister sind ihm bis heute im Gedächtnis geblieben: „Ich saß am Tisch und dachte, ich wäre im Videospiel FIFA. Ich sah Neuer, Kimmich … und ich komme vom Fußballspielen aus dem Viertel.“
Die Zeit in München habe ihn trotz aller Schwierigkeiten geprägt: „Es hat mich sehr viel gelehrt. Ich werde es niemals bereuen“, sagte Zaragoza.
Inzwischen versucht der Offensivspieler bei Espanyol wieder dauerhaft Fuß zu fassen. Sein Vertrag beim FC Bayern läuft noch bis 2029, Espanyol besitzt allerdings eine Kaufoption. Ob seine Zeit in München im kommenden Sommer endgültig endet, dürfte damit auch davon abhängen, wie sich Zaragoza in Barcelona entwickelt.

