Teures DFB-Debüt! Bayern muss für Urbig Millionen nachzahlen

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Jonas Urbig erlebt am Donnerstagabend einen der bislang größten Momente seiner Karriere. Der 23-Jährige wird gegen Serbien erstmals das Tor der deutschen Nationalmannschaft hüten. Für den FC Bayern ist das DFB-Debüt seines designierten Neuer-Nachfolgers sportlich eine erfreuliche Nachricht – finanziell wird es allerdings teuer.

Denn mit Urbigs erstem Pflichtspiel für die deutsche Nationalmannschaft wird offenbar eine Bonuszahlung an seinen ehemaligen Verein fällig. Wie der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet, darf sich der 1. FC Köln über zusätzliche Einnahmen in Millionenhöhe freuen.


Die entsprechende Vereinbarung stammt aus dem Januar 2025. Damals wechselte Urbig für eine fixe Ablösesumme von sieben Millionen Euro von Köln nach München. Zusätzlich sicherte sich der FC mehrere erfolgsabhängige Bonuszahlungen.

Bayern muss über eine Million Euro nachzahlen

Eine dieser Klauseln ist laut dem Bericht an Urbigs Karriere in der deutschen Nationalmannschaft gekoppelt. Sobald der Torhüter sein erstes Pflichtspiel für das DFB-Team absolviert, muss der FC Bayern demnach mehr als eine Million Euro nach Köln überweisen.

Genau dieser Fall tritt nun gegen Serbien ein. Bundestrainer Jürgen Klopp hat bereits bestätigt, dass Urbig in der Nations-League-Partie in München von Beginn an zwischen den Pfosten stehen wird.

Für die Kölner wird das DFB-Debüt ihres ehemaligen Nachwuchstorhüters damit zu einem lukrativen Ereignis. Die ursprüngliche Ablöse von sieben Millionen Euro erhöht sich durch den vereinbarten Bonus noch einmal deutlich.

Dass Urbig früher oder später für die deutsche Nationalmannschaft auflaufen könnte, zeichnete sich bereits seit längerer Zeit ab. Schon im März wurde er erstmals von Julian Nagelsmann für die A-Nationalmannschaft nominiert. Eine Kapselverletzung verhinderte damals jedoch einen möglichen Einsatz.

Urbig-Debüt im DFB-Tor hat auf sich warten lassen

Jonas Urbig
Foto: Getty Images

Bei der Weltmeisterschaft 2026 durfte Urbig ebenfalls Erfahrungen im Kreis der Nationalmannschaft sammeln. Der Bayern-Keeper reiste als Trainingstorhüter mit, gehörte allerdings nicht zum offiziellen deutschen WM-Aufgebot.

Jetzt folgt rund eineinhalb Jahre nach seinem Wechsel zum FC Bayern das erste Pflichtspiel für Deutschland. Für Urbig ist es die nächste Bestätigung seiner Entwicklung in München.

Beim Rekordmeister wird der 23-Jährige hinter Manuel Neuer gezielt auf die Rolle als zukünftige Nummer eins vorbereitet. Auch beim DFB könnte er sich mit guten Leistungen langfristig für eine größere Rolle empfehlen.

Die Bayern dürften die zusätzliche Millionenzahlung deshalb verschmerzen können. Schließlich bedeutet das Auslösen der Klausel gleichzeitig, dass Urbig einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht hat – und der langfristige Plan mit dem jungen Torhüter bislang aufgeht.

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