Bayern-Star vorzeitig abgereist: Darum schickte Klopp Gnabry zurück

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Serge Gnabry ist vorzeitig von der deutschen Nationalmannschaft abgereist und steht damit für das abschließende Nations-League-Spiel gegen Griechenland am Sonntagabend nicht zur Verfügung. Eine neue Verletzung steckt hinter der Entscheidung allerdings nicht.

Der 31-Jährige war nach seiner längeren Verletzungspause erst vor ein paar Wochen auf den Platz zurückgekehrt und soll weiterhin behutsam an die volle Belastung herangeführt werden. Während der aktuellen Länderspielphase sammelte Gnabry deshalb nur dosiert Spielpraxis.


Beim 2:0-Erfolg gegen Serbien stand der Bayern-Profi zuletzt in der Startelf und führte die DFB-Auswahl erstmals als Kapitän auf den Platz. Nach 45 Minuten war sein Arbeitstag bereits beendet. Jürgen Klopp stellte nun klar, dass die frühe Auswechslung mit der Belastungssteuerung zusammenhing.

Klopp erklärt Gnabrys vorzeitige Abreise

„Er war in der Halbzeit nicht verletzt, aber die Belastung schon gespürt“, erklärte der Bundestrainer auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Griechenland.

Aus Sicht der DFB-Verantwortlichen ergab es deshalb keinen Sinn, Gnabry für die verbleibenden Tage weiterhin bei der Nationalmannschaft trainieren zu lassen. Stattdessen kehrte der Offensivspieler vorzeitig nach München zurück und kann dort seine Vorbereitung auf die kommenden Aufgaben mit dem FC Bayern fortsetzen.

Klopp zeigte sich mit Gnabrys Auftritten während der Länderspielphase dennoch zufrieden. „Es geht darum, in den Rhythmus zu kommen. Er hat es gut gemacht, aber er braucht natürlich auch noch Zeit.“

Für Gnabry steht nach seiner langen Pause aktuell weniger die maximale Einsatzzeit als vielmehr ein kontrollierter Aufbau im Vordergrund. Genau deshalb wurde seine Belastung auch beim DFB bewusst gesteuert.

Gnabry kann sich auf Bayern konzentrieren

Serge Gnabry
Foto: Getty Images

Für den FC Bayern dürfte die frühzeitige Rückkehr durchaus gelegen kommen. Nach der Länderspielpause wartet auf die Mannschaft von Vincent Kompany ein eng getaktetes Programm. Zum Auftakt geht es gegen den FC Augsburg, anschließend folgen weitere Partien im Dreitagestakt.

Kompany wird angesichts der hohen Belastung zwangsläufig rotieren müssen. Für Gnabry bieten sich damit zahlreiche Möglichkeiten, Schritt für Schritt wieder mehr Spielminuten zu sammeln und seinen Rhythmus zu finden.

Trotz der vorzeitigen Abreise dürfte der Bayern-Star die vergangenen Tage beim DFB positiv in Erinnerung behalten. Gegen Serbien durfte Gnabry die deutsche Nationalmannschaft erstmals als Kapitän aufs Feld führen.

„Ein Tag, auf den ich sehr stolz bin“, erklärte der Offensivspieler anschließend. Nun richtet sich sein Fokus wieder vollständig auf den FC Bayern. Dass Gnabry nicht verletzt ist, sondern lediglich aufgrund der Belastungssteuerung früher nach München zurückkehrte, ist dabei die wichtigste Nachricht für die Bayern.

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