
Wann kehrt Neuer zurück? Bayern lassen Entscheidung offen
Manuel Neuer arbeitet weiter an seinem Comeback. Beim FC Bayern gibt es Hoffnung auf eine schnelle Rückkehr, doch für Magdeburg bleibt sein Einsatz offen.
Beim FC Bayern bleibt die Torwartfrage vor dem DFB-Pokalspiel gegen den 1. FC Magdeburg weiter ungeklärt. Manuel Neuer soll zwar noch in dieser Woche wieder ins Training einsteigen, ob der Kapitän bereits am Mittwoch wieder zwischen den Pfosten stehen kann, ist allerdings offen.
Sportvorstand Max Eberl gab nun ein Update zum Gesundheitszustand des 40-Jährigen. Neuer werde „im Laufe dieser Woche wieder ins Training einsteigen“, erklärte der Bayern-Boss. Gleichzeitig wollen die Münchner bei ihrem Stammtorhüter offenbar kein unnötiges Risiko eingehen. Eine endgültige Entscheidung über einen Einsatz gegen Magdeburg wird deshalb erst kurzfristig fallen.
Neuer kämpft seit mehreren Wochen mit Problemen am Fuß. Zunächst hatte eine Flüssigkeitsansammlung dafür gesorgt, dass er die Pflichtspiele gegen Viking Stavanger und RB Leipzig verpasste. Anschließend kehrte der Routinier für das Champions-League-Duell mit dem FC Arsenal zurück und absolvierte die Partie über die volle Distanz.
Die erhoffte dauerhafte Rückkehr blieb jedoch aus. Nach dem Arsenal-Spiel verschlimmerten sich die Beschwerden erneut, sodass Neuer beim 3:1-Erfolg gegen den SC Freiburg am Sonntag wieder passen musste. Bereits nach dem Freiburg-Spiel hatte Co-Trainer Aaron Danks erklärt, dass sich die Probleme am Fuß noch einmal verstärkt hätten.
Urbig steht als Neuer-Vertreter bereit
Für die Bayern besteht allerdings kein Grund, Neuer zu einer schnellen Rückkehr zu drängen. Mit Jonas Urbig steht weiterhin ein verlässlicher Ersatz bereit. Der 23-Jährige zeigte zuletzt in Freiburg eine starke Leistung und war mit mehreren wichtigen Paraden maßgeblich daran beteiligt, dass die Münchner den Vorsprung in der Schlussphase verteidigten.
Schon in den Wochen zuvor hatte Urbig Neuer mehrfach vertreten. Auch gegen Magdeburg könnte der Youngster erneut beginnen, falls der Kapitän bis zum Spieltag nicht vollständig belastbar ist.
Entscheidend wird nun sein, wie Neuer auf die nächsten Einheiten reagiert. Dass er im Laufe der Woche wieder auf den Trainingsplatz zurückkehren soll, ist grundsätzlich ein positives Signal. Für einen Einsatz im Pokal reicht das allein aber noch nicht.
Beim FC Bayern dürfte man auch den weiteren Spielplan im Blick haben. Bereits am Samstag steht das Bundesliga-Topspiel gegen Borussia Dortmund an. Nach den wiederkehrenden Problemen am Fuß wollen die Verantwortlichen offenbar verhindern, dass Neuer zu früh zurückkehrt und anschließend erneut ausfällt.
Für das Duell mit Magdeburg bleibt deshalb Geduld gefragt. Erst kurz vor dem Anpfiff dürfte feststehen, ob Neuer sein Comeback feiern kann – oder Urbig erneut das Bayern-Tor hütet.
