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Personalnot vor Topduell: So könnte Bayern bei Atletico spielen

Von Sebastian Mittag · · 2 Min Lesezeit

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Der FC Bayern ist am Dienstag bei Atlético Madrid gefordert. Aaron Danks muss mehrere Ausfälle ersetzen, während bei Neuer und Olise noch Fragen offen sind.

Für den FC Bayern steht am Dienstagabend das nächste wichtige Champions-League-Spiel an. Am 4. Spieltag der Ligaphase gastieren die Münchner bei Atlético Madrid. Anstoß im Estadio Metropolitano ist um 21 Uhr.

Nach einem Sieg und zwei Unentschieden wollen die Bayern in der Königsklasse wieder drei Punkte holen. Die personellen Voraussetzungen sind allerdings schwierig: Mit Ismael Saibari, Serge Gnabry, Jamal Musiala und Luis Díaz fehlen gleich vier wichtige Offensivspieler. Zudem vertritt Aaron Danks weiterhin den erkrankten Cheftrainer Vincent Kompany.

Immerhin könnte Manuel Neuer ins Tor zurückkehren. Der Kapitän nahm am Montag nach seinen Fußproblemen wieder am Mannschaftstraining teil. Auch Jonas Urbig, der gegen Borussia Dortmund einen heftigen Zusammenprall mit Carney Chukwuemeka überstanden hatte, war dabei.

Die Entscheidung über die Torwartposition ließ Danks auf der Pressekonferenz noch offen. „Manuel war erst im ersten Teamtraining. Morgen Vormittag werden wir die Entscheidung fällen“, erklärte der Kompany-Vertreter am Montag. Neuer wird wohl zwischen den Pfosten stehen. Sollte es für ihn nicht reichen, wäre Urbig die Alternative.

In der Viererkette dürfte Konrad Laimer rechts beginnen. Im Zentrum werden Dayot Upamecano und Minjae Kim erwartet, während Jonathan Tah zunächst auf der Bank Platz nehmen könnte. Links ist Josip Stanisic eine Option, damit Alphonso Davies erneut weiter vorne eingesetzt werden kann.

Karl und Brown könnten hinter Kane beginnen

Auf der Doppelsechs spricht vieles für Joshua Kimmich und Aleksandar Pavlovic. Deutlich mehr Anpassungen sind davor notwendig. Lennart Karl könnte auf dem rechten Flügel starten, Nathaniel Brown die Zehnerposition übernehmen und Davies über links kommen.

Brown und Davies hatten diese offensiven Aufgaben bereits nach den frühen Verletzungen von Saibari und Gnabry gegen Dortmund übernommen. Karl wurde im Klassiker dagegen erst in der 85. Minute eingewechselt und traf in der Nachspielzeit beinahe zum Sieg. Sein Schlenzer landete an der Latte.

Eine wichtige Rolle bei den Überlegungen spielt Michael Olise. Der Franzose konnte am Montag mit bandagiertem rechten Knie trainieren. Ob er bereits wieder für einen Startelfeinsatz bereit ist, bleibt abzuwarten.

Sollte Olise beginnen können, würde sich die Ausgangslage vor allem für Karl verändern. Dieser könnte dann auch im offensiven Zentrum eine Möglichkeit sein. Denkbar ist außerdem, dass Danks mit Tom Bischof einen zusätzlichen Mittelfeldspieler einbaut. Bischofs Erfahrung in offensiveren Rollen eröffnet eine weitere Variante.

Im Sturmzentrum wird Harry Kane erwartet. Der Engländer soll die Münchner Offensive gegen die Mannschaft von Diego Simeone anführen. Atlético muss seinerseits auf den rotgesperrten Morten Hjulmand verzichten.

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