Bayern-Youngster Lennart Karl wird die WM 2026 verpassen. Der Offensivspieler des Rekordmeisters zog sich einen Muskelbündelriss zu und wird mehr als einen Monat ausfallen. Auch für die Mitspieler ist die Verletzung natürlich nicht einfach zu verkraften.
Dass er ein wenig Glück im Unglück hatte, das wird Karl sehr wahrscheinlich wenig trösten. Bundestrainer Julian Nagelsmann bestätigte am Samstag rund um das Testspiel gegen die USA, dass Karl bis zu sechs Wochen ausfallen werde. Bei einer solchen Verletzung kann es gut und gerne auch einmal sein, dass ein Spieler zehn bis zwölf Wochen zusehen muss.
Trotzdem ist der WM-Traum natürlich erst einmal vorbei, auch wenn Karl noch viele Chancen haben wird, große Turniere zu spielen.
Sane fühlt mit Karl mit
Die Mitspieler beim DFB haben auf jeden Fall Mitgefühl für Karl. Fast jeder von ihnen hat schon Phasen erlebt, in denen er Pech mit Verletzungen hatte. Auch Leroy Sané musste in seiner Karriere schon mehrfach länger zusehen.

Direkt nach dem USA-Test äußerte sich Sané, der das 2:1 für die deutsche Mannschaft erzielte und damit das Spiel entschied, zur Verletzung von Karl: „Es tut einem persönlich weh, für Lenny ist ein Traum geplatzt, das tut mir persönlich super leid für ihn, er ist ein super junge, ein super Fußballspieler.”
Und: Er habe sich „riesig“ über die Debütsaison des 18-Jährigen gefreut, meinte Sané: „Ich wünsche ihm alles Gute und hoffe, dass er sich gut regeneriert.“
Durch den Karl-Ausfall sind die Chancen auf einen Startelfeinsatz für den Galatasaray-Profi bei diesem Turnier angestiegen. Dennoch ist das Mitgefühl groß, weil der Youngster einfach auch Elemente eingebracht hätte, die sonst kaum jemand im Kader einbringen kann.
Für Karl geht es jetzt darum möglichst schnell wieder fit zu werden und dann wieder anzugreifen.

