Transfer-Seitenhieb: Stuttgart-Boss Wehrle stichelt gegen Bayern

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Der Wechselpoker um Nick Woltemade sorgte im vergangenen Sommer für reichlich Schlagzeilen. Der FC Bayern bemühte sich intensiv um den damaligen VfB-Stürmer, biss bei den Schwaben jedoch auf Granit. Auf der Mitgliederversammlung des VfB Stuttgart ließ CEO Alexander Wehrle die Verhandlungen nun noch einmal Revue passieren – und konnte sich mehrere Seitenhiebe gegen den Rekordmeister nicht verkneifen.

Nach seiner starken Bundesliga-Saison galt Nick Woltemade im Sommer 2025 als absoluter Wunschspieler des FC Bayern. Die Münchner unterbreiteten dem VfB Stuttgart mehrere Angebote, konnten die Verantwortlichen um Alexander Wehrle jedoch nicht von einem Verkauf überzeugen.


Am Ende wechselte der Angreifer zwar dennoch, allerdings nicht nach München. Newcastle United legte eine deutlich höhere Ablösesumme auf den Tisch und sicherte sich die Dienste des deutschen Nationalspielers.

Wehrle spottet über Bayerns Angebote

Auf der Mitgliederversammlung des VfB griff Wehrle den Transferpoker jetzt noch einmal auf. Dabei stellte er klar, dass Stuttgart den FC Bayern keineswegs bewusst habe ärgern wollen. „Wir wollten Bayern nicht ärgern“, erklärte der VfB-Boss. Aus Sicht der Schwaben seien die Offerten der Münchner schlicht nicht hoch genug gewesen.

Mit einem Augenzwinkern legte Wehrle anschließend nach und sorgte für Lacher unter den Mitgliedern. Die Bayern hätten für Woltemade kaum mehr als „eine Butterbrezel“ geboten, scherzte der CEO.

Nick Woltemade
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Auch zum DFB-Pokalfinale gibt es einen Seitenhieb

Doch damit nicht genug. Wehrle nutzte die gute Stimmung auf der Versammlung für einen weiteren Seitenhieb in Richtung des deutschen Rekordmeisters.

Mit Blick auf das DFB-Pokalfinale zwischen beiden Klubs erklärte der 50-Jährige: „Ich habe keine Fans des FC Bayern gehört.“ Die Aussage spielte auf die Atmosphäre im Stadion an und wurde von den anwesenden VfB-Mitgliedern mit Applaus aufgenommen.

Sportlich hatte der FC Bayern im Endspiel allerdings das letzte Wort. Das Team von Vincent Kompany setzte sich souverän mit 3:0 gegen den VfB Stuttgart durch. Harry Kane avancierte mit einem Hattrick zum Matchwinner und führte die Münchner zum DFB-Pokalsieg.

Es war bereits der vierte Erfolg des Rekordmeisters gegen die Schwaben in der vergangenen Saison. Nach den beiden Bundesliga-Duellen und dem Gewinn des Supercups behielt der FC Bayern auch im Pokalfinale die Oberhand – trotz der verbalen Spitzen aus Stuttgart.

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