Gespräche weit fortgeschritten: Bayern stand kurz vor Transfer von Oranje-Star

Sebastian Mittag
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Givairo Read gilt seit Monaten als Kandidat beim FC Bayern. Nun hat Feyenoords ehemaliger Sportdirektor enthüllt, wie konkret das Interesse der Münchner tatsächlich war – und warum der Wechsel am Ende doch platzte.

Der FC Bayern hätte Givairo Read offenbar schon im vergangenen Winter verpflichten können. Wie Dennis te Kloese, der ehemalige Sportdirektor von Feyenoord Rotterdam, gegenüber dem Telegraaf verriet, befanden sich die Gespräche mit dem deutschen Rekordmeister bereits in einem weit fortgeschrittenen Stadium.


Demnach arbeiteten die Münchner intensiv an einer Verpflichtung des niederländischen U21-Nationalspielers. Der Plan sah vor, den Transfer im Winter abzuschließen und Read anschließend noch bis zum Saisonende auf Leihbasis bei Feyenoord zu belassen.

„Vor der Winterpause im letzten Jahr habe ich aktiv an einem Wechsel von Read zum FC Bayern München gearbeitet. Zu diesem Zeitpunkt stiegen auch mehrere andere Vereine in das Rennen ein. Ihre Angebote lagen alle bei rund 25 Millionen Euro, einige gingen sogar noch etwas darüber hinaus“, erklärte te Kloese.

Verletzungen stoppten den Bayern-Deal

Doch der Wechsel scheiterte letztlich nicht an den Verhandlungen, sondern an der gesundheitlichen Situation des Rechtsverteidigers. „Der Plan im vergangenen Winter war, den Transfer unter Dach und Fach zu bringen, Givairo noch sechs Monate bei Feyenoord bleiben zu lassen und ihn dann im Sommer wechseln zu lassen. Doch dann zog sich Givairo zwei Verletzungen zu. Das hat dem Deal letztendlich ein Ende gesetzt“, so te Kloese.

Givairo Read
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Nach Einschätzung des ehemaligen Feyenoord-Managers wäre der Transfer ohne diese Rückschläge sehr wahrscheinlich zustande gekommen: „Ich denke, dass es vor einem Jahr durchaus realistisch war, dass er zu einem großen Verein wie dem FC Bayern München oder einem der Top-Clubs in England gewechselt wäre. Doch diese Vereine nahmen nach seiner Verletzung eine abwartende Haltung ein. Sie wollten sehen, ob er wieder voll fit werden, zu seiner Bestform zurückfinden und eine lange Serie von Einsätzen absolvieren könnte. Andernfalls hätten wir meiner Meinung nach eine Einigung mit dem FC Bayern erzielt, denn das Interesse war sehr konkret.“

Auch in diesem Sommer wird Read weiterhin mit den Münchnern in Verbindung gebracht. Zuletzt berichtete BILD-Fußballchef Christian Falk jedoch, dass der FC Bayern zunächst Spielerverkäufe realisieren müsse und die rechte Abwehrseite derzeit nicht oberste Priorität genieße. Konkurrenz droht dennoch: Laut te Kloese könnte Nottingham Forest versuchen, sich die Dienste des niederländischen Talents zu sichern, bevor einer der europäischen Topklubs erneut Ernst macht.

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