Die Gegner des FC Bayern in der Champions-League-Ligaphase stehen fest. Bei den Münchnern ist die Vorfreude groß – gleichzeitig warnt man vor schweren Aufgaben.
Der FC Bayern kennt seinen Weg durch die Ligaphase der Champions League 2026/27. Die Münchner treffen auf den FC Arsenal, Atlético Madrid, Real Betis, Manchester United, Bodø/Glimt, OSC Lille, Slavia Prag und Viking Stavanger.
Die Auslosung in Monaco bescherte dem deutschen Rekordmeister damit eine Mischung aus europäischen Schwergewichten und einigen weniger bekannten Gegnern. Vorstandschef Jan-Christian Dreesen sieht vor allem bei den prominenten Namen anspruchsvolle Aufgaben auf die Bayern zukommen.
„Es sind keine einfachen Gegner. Wir haben einige echte Brocken mit Atlético Madrid, das immer ein schweres Los ist, und Manchester United auswärts – im Old Trafford vor einem fantastischen Publikum. Zuhause geht es gegen den FC Arsenal, den Meister aus England und letztjährigen Finalteilnehmer“, erklärte Dreesen gegenüber der Vereinshomepage.
Doch auch die vermeintlich kleineren Gegner will der Vorstandsvorsitzende keinesfalls unterschätzen: „Dann haben wir ein paar etwas unbekanntere wie Viking Stavanger, da freue ich mich sehr auf das Spiel und die Reise nach Norwegen. Zuhause spielen wir unter anderem auch gegen Bodø/Glimt, die letzte Saison für einige Überraschungen gesorgt haben. Insgesamt sind es Gegner, vor denen wir Respekt haben, aber gegen die wir gewinnen wollen.“
Bayern gibt die Top Acht als klares Ziel aus
Auch Max Eberl blickt mit Vorfreude auf die neue Saison in der Königsklasse. Der Sportvorstand machte gleichzeitig deutlich, wohin die Reise in der Ligaphase gehen soll: „Die Vorfreude auf die neue Champions League-Saison ist sehr groß. Wir haben ambitionierte Auswärtsspiele mit Atlético, Manchester United, Lille und Viking Stavanger. Zuhause haben wir Gegner, die wir schlagen können, aber unter anderem mit Arsenal auch den Vorjahresfinalisten. Wir wollen unter die ersten Acht kommen, das ist das klare Ziel.“
Dieses Ziel teilt auch Manuel Neuer. Der Bayern-Kapitän freut sich besonders auf die Duelle mit einigen alten Bekannten: „Es sind sehr ausgewogene und interessante Gegner mit viel Tradition. Grundsätzlich wollen wir wieder unter die Top-Acht kommen, das ist unser großes Ziel. Das Duell mit Arsenal ist in den letzten Jahren schon ein Klassiker geworden.“
Besonderen Reiz hat für Neuer das Auswärtsspiel bei Atlético. Das Estadio Metropolitano ist gleichzeitig Schauplatz des Champions-League-Finals im kommenden Juni: „Gegen Atlético spielen wir im Finalstadion, wir alle hoffen, dass wir in dieser Saison zweimal dort spielen werden“, erklärte der 40-Jährige.
Auch die Reise zu Manchester United hebt Neuer hervor: „Bayern gegen Manchester United ist natürlich ein absoluter Klassiker mit viel Historie in der Champions League. Dort auswärts zu spielen, ist etwas Besonderes. Auch die Duelle mit Bodø/Glimt, die letzte Saison eine echte Überraschung waren, Lille, Slavia Prag, Real Betis und Viking Stavanger werden wir nicht unterschätzen. Wir freuen uns auf die Aufgaben.“
Serge Gnabry sieht ebenfalls eine attraktive Ligaphase auf die Bayern zukommen: „Wir hoffen wieder auf eine gute Ligaphase in der Champions League. Ich freue mich sehr auf das Spiel in Madrid gegen Atlético. Gegen Arsenal haben wir letzte Saison gespielt, das wird auch wieder ein sehr gutes und interessantes Spiel zuhause bei uns.“
Der Offensivspieler verwies zudem auf die Entwicklung einiger Gegner: „Bodø/Glimt war letztes Jahr die Überraschung des Wettbewerbs. Manchester United ist auf dem aufsteigenden Ast, das wird ein tolles Duell in einem coolen Stadion. Auch Betis Sevilla, Slavia Prag und OSC Lille sind spielerisch gute Mannschaften, die letzte Saison stark performt haben. Es sind aufregenden und spannende Spiele, auf die wir uns freuen.“
Die Marschroute der Bayern ist damit schon vor dem ersten Spiel klar: Nach Platz zwei in der Ligaphase der vergangenen Saison soll erneut der direkte Einzug ins Achtelfinale über einen Platz unter den besten acht Mannschaften gelingen.

