Harry Kane sammelt kaum Trikots von Gegenspielern. Für zwei große Namen machte der Bayern-Star in seiner Karriere allerdings eine Ausnahme.
Harry Kane hat in seiner Karriere bereits unzählige große Spiele bestritten, besondere Stadien erlebt und gegen einige der besten Fußballer seiner Generation gespielt. Beim Sammeln von Erinnerungsstücken hält sich der Stürmer des FC Bayern allerdings erstaunlich zurück.
Im Klubmagazin 51 wurde Kane gefragt, ob er sich aus den vielen Ländern, Städten und Stadien, in denen er inzwischen gespielt hat, besondere Andenken bewahrt. Seine Antwort zeigt: Trikots von Gegenspielern spielen für ihn nur eine untergeordnete Rolle.
„Nicht systematisch, aber ich erinnere mich gut an die Mannschaften und Orte. Trikots behalte ich vor allem aus Spielen, in denen ich einen Meilenstein erreicht habe. Getauscht habe ich in meiner Karriere nur selten: einmal mit Cristiano Ronaldo bei Real Madrid und einmal mit Wayne Rooney bei Manchester United. Wichtiger als die Trikots sind mir aber die Erlebnisse“, berichtete Kane.
Ronaldo und Rooney als seltene Ausnahmen
Dass Kane ausgerechnet bei Cristiano Ronaldo und Wayne Rooney eine Ausnahme machte, passt zur besonderen Bedeutung der beiden Namen für den englischen Nationalmannschaftskapitän.
Mit Ronaldo traf Kane in seiner Zeit bei Tottenham auf einen der erfolgreichsten Spieler der Fußballgeschichte. Rooney wiederum war über viele Jahre eine prägende Figur im englischen Fußball und lange Zeit Rekordtorschütze der Nationalmannschaft.
Bemerkenswert ist vor allem, wie selten Kane überhaupt zum Trikottausch greift. Während der Austausch nach Spielen für viele Profis längst selbstverständlich ist, scheint der Bayern-Torjäger persönliche Erinnerungen deutlich höher zu gewichten als eine möglichst große Sammlung.
Auch bei eigenen Trikots verfolgt der 33-Jährige offenbar einen klaren Ansatz. Besonders Stücke aus Partien, in denen er einen persönlichen Meilenstein erreicht hat, hebt Kane nach eigener Aussage auf.

