Klare Meinung: Matthäus bezieht Stellung in der Kimmich-Debatte

Sebastian Mittag
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Joshua Kimmich fehlte in den letzten beiden DFB-Spielen. Lothar Matthäus stellt nun klar, wie er die Rolle des Bayern-Kapitäns bewertet.

Die Diskussion um Joshua Kimmichs Status in der deutschen Nationalmannschaft geht weiter. Der Bayern-Star gehörte bei Jürgen Klopps erster Länderspielphase nur zum ersten Teil des XXL-Kaders und fehlte deshalb gegen Serbien und Griechenland.


Weil Aleksandar Pavlovic und Tom Bischof ohne Kimmich im Zentrum überzeugten, wurde zuletzt darüber diskutiert, wie unangreifbar der 31-Jährige künftig noch ist. Auch mehrere frühere DFB-Stars hatten sich bereits in die Debatte eingeschaltet.

Lothar Matthäus will von einer grundsätzlichen Kimmich-Frage allerdings nichts wissen: „Jürgen Klopp hat es ja erklärt, warum er diese Maßnahme ergriffen hat und die Mannschaft zweimal ohne ihren Kapitän auskommen musste“, sagte der Rekordnationalspieler nach dem 0:0 in Griechenland gegenüber RTL/Sky.

Matthäus: „Für mich ist Joshua Kimmich gesetzt“

Seine Position machte Matthäus anschließend klar: „Für mich ist Joshua Kimmich gesetzt. Ich beteilige mich überhaupt nicht an dieser Diskussion, ob wir ihn brauchen oder nicht.“

Der 65-Jährige erinnerte auch an Klopps erstes Spiel der neuen Saison in der Nationas League gegen die Niederlande: „Joshua Kimmich war für mich der beste Feldspieler beim ersten Spiel in den Niederlanden. Er ist ein Anführer, er hat Erfahrung. Er trägt dazu bei, Mannschaften stärker zu machen“, erklärte Matthäus.

Lothar Matthäus
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Kimmich selbst wäre gerne auch beim zweiten Teil der Länderspielphase geblieben. Klopp hielt jedoch an seinem Plan fest, seinen 44 Spieler umfassenden Kader aufzuteilen.

Für Matthäus ändert das nichts an Kimmichs Stellenwert. Dessen Bayern-Kollegen Pavlovic und Bischof haben sich zwar empfohlen, Kimmich bleibt für ihn aber ein fester Bestandteil der DFB-Elf.

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