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Nächste Hiobsbotschaft für Bayern! Gnabry droht das Worst-Case-Szenario

Von Vjekoslav Keskic · · 2 Min Lesezeit

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Der FC Bayern muss in den kommenden Wochen auf Serge Gnabry verzichten. Der 31-Jährige hat sich beim 2:2 gegen Borussia Dortmund eine Muskelverletzung im hinteren linken Oberschenkel zugezogen. Besonders bitter: Im schlimmsten Fall könnte der deutsche Nationalspieler in diesem Kalenderjahr überhaupt nicht mehr für den Rekordmeister auflaufen.

Gnabry hatte sich im Bundesliga-Klassiker bereits nach rund einer halben Stunde ohne erkennbare gegnerische Einwirkung verletzt. Der Offensivspieler griff sich an den Oberschenkel und signalisierte unmittelbar, dass er nicht weiterspielen kann. Für ihn kam Josip Stanisic in die Partie.

Nach eingehenden Untersuchungen bestätigte der FC Bayern am Sonntag die Muskelverletzung. Eine konkrete Ausfallzeit nannten die Münchner zunächst nicht. Wie die BILD berichtet, muss Gnabry allerdings mit einer Zwangspause von vier bis sechs Wochen rechnen.

Gnabry droht das vorzeitige Jahres-Aus

Ein Blick auf den Spielplan zeigt, wie schwer der Ausfall die Münchner treffen könnte. Bis zur Winterpause stehen noch zahlreiche wichtige Begegnungen auf dem Programm.

Bereits am Dienstag gastiert der FC Bayern in der Champions League bei Atlético Madrid. Vier Tage später folgt das Bundesliga-Auswärtsspiel beim 1. FSV Mainz 05.

Nach der Länderspielpause empfangen die Münchner am 20. November den 1. FC Köln. Anschließend warten innerhalb weniger Tage die Champions-League-Partie beim OSC Lille (25. November) und das Bundesliga-Duell beim Hamburger SV (28. November).

Auch im Dezember stehen zahlreiche Pflichtspiele an. Am 1. Dezember trifft Bayern im DFB-Pokal-Achtelfinale auf Hertha BSC. Es folgen die Begegnungen gegen den SC Paderborn (5. Dezember), Slavia Prag (8. Dezember) und die TSG Hoffenheim (12. Dezember).

Den Jahresabschluss bildet das Bundesliga-Heimspiel gegen Werder Bremen am 19. Dezember.

Sollte Gnabry tatsächlich sechs Wochen ausfallen, wäre eine Rückkehr frühestens Mitte Dezember realistisch. Ob er dann bereits wieder einsatzbereit wäre, ist offen. Im ungünstigsten Fall könnte der 31-Jährige somit sämtliche verbleibenden Pflichtspiele des Jahres verpassen.

Bayerns Offensive wird zur Großbaustelle

FC Bayern, Serge Gnabry
IMAGO / kolbert-press

Der Ausfall von Gnabry trifft den Rekordmeister in einer ohnehin schwierigen Phase. Gegen Borussia Dortmund verletzte sich auch Ismael Saibari schwer. Der Marokkaner erlitt einen Syndesmosebandriss, wurde bereits operiert und wird mindestens drei Monate fehlen.

Mit Jamal Musiala und Luis Díaz stehen zudem zwei weitere wichtige Offensivspieler derzeit nicht zur Verfügung. Auch hinter Michael Olise steht nach dessen Knieproblemen weiterhin ein Fragezeichen.

Für Interimstrainer Aaron Danks, der den erkrankten Vincent Kompany vertritt, wird die personelle Situation damit zunehmend komplizierter.

Sollte auch Olise ausfallen, wären Harry Kane und Lennart Karl die einzigen einsatzbereiten Spieler aus dem etablierten Offensivpersonal. Die Münchner müssten dann verstärkt auf positionsfremde Lösungen zurückgreifen.

Besonders Alphonso Davies könnte in den kommenden Wochen häufiger auf dem linken Flügel zum Einsatz kommen. Auch Nathaniel Brown und Tom Bischof wären mögliche Alternativen für die offensiven Positionen.

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