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Starker Auftritt von Serge Gnabry reicht DFB-Elf nicht zum Sieg gegen Argentinien

Serge Gnabry
Foto: Dean Mouhtaropoulos/Bongarts/Getty Images

Drei FCB-Profis waren am Mittwochabend beim 2:2-Unentschieden zwischen Deutschland und Argentinien im Einsatz. Mit einem Tor und einer Vorlage präsentierte sich Bayern-Flügelflitzer Serge Gnabry in Topform, am Ende reichte der starke Auftritt des 24-jährigen dennoch nicht zum Sieg für die DFB-Elf.

Serge Gnabry spielt derzeit groß auf, knapp eine Woche nach seiner 4-Tore-Gala gegen die Tottenham Hotspur in der UEFA Champions League, präsentierte sich der 24-jährige auch im Freundschaftsspiel zwischen Deutschland und Argentinien in Topform. Gnabry brachte die DFB-Elf in der 15. Minute mit einer sehenswerten Einzelaktion, bei der er sich gegen fünf gegnerische Spieler durchsetzte, mit 1:0 in Führung. Kurze Zeit später (22.) bereitete er zudem auch den zweiten Treffer von Kai Havertz vor.

Leider reichte es der Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw am Ende nicht zum Sieg. Die deutsche Not-Elf gab die 2:0-Pausenführung noch aus der Hand. Der Leverkusener-Profi Lucas Alario (66.) und Ocampos (85.) retteten der Albiceleste noch ein 2:2-Unentschieden im Prestige-Duell.

Gnabry trifft erneut und stellt neuen DFB-Rekord auf

Im November 2016 feiert Serge Gnabry sein Debüt in der deutschen Nationalmannschaft. In den vergangenen knapp drei Jahren hat der FCB-Profi jedoch erst 11 Länderspiele für die DFB-Auswahl bestritten. Dennoch hat er es geschafft mit seinem Treffer gegen Argentinien einen neuen DFB-Rekord aufzustellen. Keinem Nationalspieler zuvor gelang es so schnell 10 Tore für die Nationalelf zu erzielen wie Gnabry.

Neben Gnabry, der in der 71. Minute ausgewechselt wurde, standen auch die Bayern-Profis Niklas Süle und Joshua Kimmich in der Startelf von Joachim Löw. Kimmich führte das DFB-Team in Abwesenheit von Manuel Neuer (Ersatzbank) und Toni Kroos (Adduktorenverletzung) sogar als Kapitän auf den Platz.