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Medien: Der FC Bayern findet Süle-Ersatz in Barcelona

Samuel Umtiti
Foto: David Ramos/Getty Images

FCB-Präsident Uli Hoeneß hat unmittelbar nach der schweren Verletzung von Niklas Süle betont, dass die Münchner im Winter keinen Ersatz verpflichten werden. Auch Niko Kovac betonte, dass man genügend Optionen im bestehenden Kader hat um den Innenverteidiger zu ersetzen. Spanischen Medienberichten zufolge soll der FCB durchaus über einen Süle-Ersatz nachdenken. Demnach soll Samuel Umtiti vom FC Barcelona eine Option für den deutschen Rekordmeister sein.

Die schwere Verletzung von Niklas Süle wird laut FCB-Präsident Uli Hoeneß keinen Einfluss auf die Kaderplanung des FC Bayern nehmen. Am gestrigen Montag betonte Hoeneß, dass der FCB im Winter keinen Süle-Ersatz verpflichten wird. Mit Javier Martinez, Jerome Boateng, Lucas Hernandez und Benjamin Pavard sei man laut dem 67-jährigen durchaus in der Lage den Ausfall von Süle qualitativ zu kompensieren.

Wie das spanische Online Portal „Don Balon“ am Dienstag berichtet, soll es in München durchaus Überlegungen geben im Winter nochmals auf dem Transfermarkt aktiv zu werden um die Defensive zu stabilisieren. Demnach soll man ein Auge auf Samuel Umtiti vom FC Barcelona geworfen haben.

Süle-Ersatz im Winter? Hoeneß dementiert, Salihamidzic lässt die Hintertür offen

Samuel Umtiti wurde vergangenen Sommer immer wieder mit Borussia Dortmund in Verbindung gebracht. Der 25-jährige Franzose spielt bei den Katalanen keine tragende Rolle mehr und hat seinen Stammplatz an seinen Landsmann Clement Lenglet verloren. In der laufenden Saison hat Umiti bisher nur ein Spiel für den spanischen Meister absolviert. Vertraglich ist der Weltmeister noch bis 2023 an die Spanier gebunden, die Verantwortlichen sollen jedoch gesprächsbereit sein in Sachen Wechsel. Als Ablöse stehen 60 Millionen Euro im Raum, was über dessen Marktwert liegen würde (45 Millionen Euro laut transfermarkt.de).

Während Uli Hoeneß die Verpflichtung eines neuen Innenverteidigers im Winter kategorisch ausschloss, hat sich Sportdirektor Hasan Salihamidzic durchaus eine Hintertür offen gelassen. Auch der 42-jährige stimmte Hoeneß zu, dass man genügend Qualität im aktuellen Kader hat, ergänzte jedoch auch: „Wie immer, der FC Bayern lässt sich alles offen.“

Rein objektiv betrachtet macht die Verpflichtung eines neuen Innenverteidigers, stand heute, keinen Sinn. Mit Boateng, Hernandez, Martinez und Pavard hat Niko Kovac nach wie vor drei etatmäßige Innenverteidiger in seinem Kader, sowie den Defensiv-Allrounder Martinez. Sollte sich in den kommenden Wochen niemand mehr verletzten, ist eine Verstärkung in der Abwehr so gut wie ausgeschlossen. Und selbst wenn es solche Überlegungen geben sollte, würde lediglich eine „Notlösung“ Sinn machen bis zum Ende der Saison und keine Verpflichtung eines gestandenenm französischen Weltmeisters für einen hohen zweistelligen Millionenbetrag.