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Medien: Salihamidzic-Berufung in den Bayern-Vorstand ist noch nicht in trockenen Tüchern

Hasan Salihamidzic
Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Hasan Salihamidzic soll kommenden Sommer in den Vorstand beim FC Bayern aufsteigen, dies haben die Münchner am Montag offiziell bekanntgegeben. Stand heute ist die Berufung nur geplant und nicht final beschlossen. Der deutsche Rekordmeister bestätigte gegenüber der BILD Zeitung, dass die Vertragsgespräche mit dem 42-jährigen Bosnier noch bevorstehen und die Absichtserklärung damit vorbehaltlich ist.

In den vergangenen Wochen und Monaten gab es zahlreiche Gerüchte rund um die sportliche Zukunft von Hasan Salihamidzic beim FC Bayern. Seit vergangenen Montag steht fest, Salihamidzic soll auch in Zukunft eine tragende Rolle beim deutschen Rekordmeister spielen. Der Aufsichtsrat des FCB hat in seiner jüngsten Sitzung die Absicht erklärt, dass der 42-jährige im Sommer 2020 zum Sportvorstand befördert werden soll. Die Betonung liegt auf „soll“, denn faktisch hat das Kontrollgremium die Berufung von Salihamidzic noch nicht beschlossen.

Gegenüber der BILD Zeitung äußerte sich der FC Bayern nun zu den Hintergründen warum Brazzo erst zur neuen Saison in den Vorstand berufen wird. Demnach stehen die finalen Vertragsgespräche noch aus.

Wie sicher ist die Beförderung von Hasan Salihamidzic in den Bayern-Vorstand?

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Während Oliver Kahn am 1. Januar 2020 in den Vorstand beim FC Bayern einziehen wird, muss sich sein ehemaliger Team-Kollege Hasan Salihamidzic noch bis zum 1. Juli 2020 gedulden. Auf BILD-Nachfrage teilte der FC Bayern nun die Gründe mit, warum Salihamidzic noch so lange warten muss: „Der Aufsichtsrat der FC Bayern München AG hat bei seiner Sitzung einstimmig seine Absicht erklärt, Hasan Salihamidzic zum 1.7.2020 in den Vorstand zu berufen, vorbehaltlich der nun anstehenden Vertragsgespräche.“

Faktisch ist die Berufung von Salihamidzic damit noch nicht in trockenen Tüchern. Der finale Beschluss wird frühestens im kommenden Jahr fallen, sobald man die offenen Details geklärt hat. Vor allem die Vertragslaufzeit, das Gehalt und die Verantwortlichkeiten sind noch offen. Im Umkehrschluss ist damit nicht komplett ausgeschlossen, dass Salihamidzic, zum Beispiel im Falle eines anhaltenden sportlichen Misserfolgs, am Ende der Saison nicht befördert wird.

Fraglich ist auch, wie sich das Ausscheiden von Uli Hoeneß aus dem Bayern-Aufsichtsrat auf die Salihamidzic-Berufung auswirken wird. Es ist ein offenes Geheimnis, dass der 67-jährige die Beförderung Salihamidzic in den vergangenen Monaten aktiv getrieben hat. Ohne die Unterstützung von Hoeneß könnte es durchaus sein, dass die Berufung in den Vorstand nochmals in Wanken gerät.