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Oliver Kahn legt großen Wert auf das „Topthema“ Talentausbildung

Oliver Kahn
Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Im Interview mit der mit Bayern-Vereinsmagazin „51“äußerte sich Neu-Vorstand Oliver Kahn über die (sportliche) Ziele des FC Bayern in den kommenden Jahren. Der 50-jährige sieht vor allem in der Talentausbildung und Nachwuchsförderung ein „Topthema“ für den deutschen Rekordmeister. Laut Kahn muss der FCB in Zukunft wieder vermehrt Profis „aus dem eigenen Haus“ entwickeln.

Oliver Kahn wurde diese Woche offiziell als neuer Bayern-Vorstand vorgestellt und hat direkt zum Auftakt seines neuen Engagements angekündigt, dass er ab sofort „100 Prozent für den FC Bayern“ geben wird. Der ehemalige Profi betonte vor allem, dass es eine große Herausforderung wird die Erfolgsgeschichte der Münchner weiter fortzuführen, sowohl national, als auch international.

Für Kahn geht es aber nicht nur um den Gewinn der Deutschen Meisterschaft und der UEFA Champions League, der 50-jährige wird eigenen Aussagen zufolge auch großen Wert auf die Talentausbildung legen, wie er im Gespräch mit dem Vereinsmagazin „51“ betonte.

„Wir wollen und müssen wieder Spieler aus dem eigenen Haus zu den Profis bringen“

Mit dem Bau des neuen Bayern-Campus hat der FC Bayern viel Geld in die Hand genommen um seine Nachwuchsförderung „auf das nächste Level“ zu bringen. Die Erwartungen an die Talentausbildung an der Isar sind groß, die Verantwortlichen erhoffen sich in den kommenden Jahren einen entsprechenden „Output“ an Spielern. Auch Oliver Kahn sieht in der gezielten und Nachwuchsförderung den Schlüssel zum langfristigen Erfolg für den deutschen Rekordmeister: „Talentausbildung ist ein absolutes Topthema, nicht nur für den FC Bayern, sondern für den deutschen Fußball überhaupt. Wir wollen und müssen wieder Spieler aus dem eigenen Haus zu den Profis bringen.“

Laut Kahn hat der FCB in der Vergangenheit bereits gezeigt wie es gehen kann: „Spieler wie David Alaba, Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger und natürlich Thomas Müller haben Epochen beim FC Bayern mitgeprägt und stehen für diesen Verein.“

Auch wenn man in der jüngeren Vergangenheit ausländische Top-Talente wie Alphonso Davies, Sarpreet Singh oder Joshua Zirkzee verpflichtet hat, muss der FC Bayern aus Sicht von Kahn seinen „regionalen, bayerischen Charakter“ behalten, auch bei der Talentausbildung.

Mit Davies, Zirkzee, Mai, Singh und Dajuku haben die Münchner einige vielversprechende Youngster in ihren Reihen. Wie schnell der Durchbruch bei den Profis gelingen kann zeigt derzeit Alphonso Davies, der sich durch die vielen verletzungsbedingten Ausfälle in der Hinrunde einen Stammplatz als Linksverteidiger erkämpft hat.