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Medien: Bayern hat seine Transferaktivitäten im Winter abgeschlossen

Alvaro Odriozola
Alexander Hassenstein/Getty Images for FC Bayern

Mit Alvaro Odrizola hat der FC Bayern diese Woche seinen ersten Winter-Neuzugang präsentiert und vermutlich auch den letzten. Auch wenn FCB-Sportdirektor Hasan Salihamidzic weitere Transfers im Januar nicht ausschließen, scheint dies eher unwahrscheinlich zu sein. Wie die „Sport BILD“ berichtet haben die Münchner ihre Transferaktivitäten im Winter abgeschlossen und planen keine weiteren Verpflichtungen mehr.

Eine Woche ist der Winter-Transfermarkt noch geöffnet, solange hat der FC Bayern noch Zeit um personell nochmals nachzulegen. Mit der Verpflichtung von Alvaro Odrizola haben die Münchner ihre „größte Baustelle“ in der Defensive geschlossen. Durch den 24-jährigen Spanier erhält Bayern-Trainer Hansi Flick deutlich mehr Flexibilität in der Viererkette.

Neben einem neuen Rechtsverteidiger forderte der 54-jährige zuletzt auch einen neuen Außenstürmer. Laut „Sport BILD“-Reporter Tobias Altschäffl könnte sich dies jedoch schwierig gestalten. Demnach seien die Transfer-Planungen der Bayern im Winter faktisch abgeschlossen.

Bayern-Profis sehen nach wie vor Bedarf an einem Offensivspieler

„Der Winter-Transfermarkt ist schwer, weil die Klubs nicht gerne ihre besten Spieler im Winter abgeben wollen“, mit diesen Worten hatte Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic vor kurzem deutlich gemacht, dass er kein wirklicher Freund von Winter-Transfers ist. Während der 43-jährige keinen Bedarf für weitere Spieler sieht, scheinen Hansi Flick und die Mannschaft eine andere Meinung zu vertreten. Ein Indiz dafür ist unter anderem das Gerücht, dass sich der FCB-Mannschaftsrat für eine Rückholaktion von Douglas Costa stark gemacht hat.

Manuel Neuer & Co. möchte diese Saison, vor allem in der Champions League, wieder ganz oben mitmischen und haben nach den zahlreichen verletzungsbedingten Ausfällen zuletzt scheinbar Sorge, dass dies nur bedingt möglich ist.

Die Bayern-Bosse hingegen sind der Meinung, dass der aktuelle Kader in der Lage ist sowohl national, als auch international Titel zu gewinnen. Zudem plant man kommenden Sommer eine große Transferoffensive an und ist nicht bereit im Januar viel Geld für „Zwischenlösungen“ auszugeben.