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Fussball-Experte Reif adelt Flick: „Die Bayern werden ihm ewig dankbar sein“

Hansi Flick
Foto: Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images

Hansi Flick hat den FC Bayern in den vergangenen knapp vier Monaten wieder auf Erfolgskurs gebracht. Der 54-jährige hat gute Aussichten über die Saison hinaus Cheftrainer in München zu bleiben. Und selbst wenn dies nicht geschehen sollte, ist sich Fussball-Experte Marcel Reif sicher, dass die Bayern Flick „ewig dankbar sein“ werden, wie er im Gespräch mit der „BILD am Sonntag“ betonte.

12 Siege, 1 Unentschieden und 2 Niederlagen: die Bilanz von Hansi Flick als FCB-Cheftrainer kann sich durchaus sehen lassen. Rein statistisch betracht hat der einstige Co-Trainer sogar die beste Siegquote aller Bayern-Trainer.

Wie es mit Flick am Ende der Saison weiter geht ist derzeit noch offen. Der 54-jährige hat durchaus (gute) Chancen auch über den Sommer hinaus Cheftrainer an der Säbener Straße zu bleiben. Laut dem Fussball-Experten Marcel Reif werden die kommenden Wochen darüber entscheiden ob und wie es mit Flick in München weitergeht.

Reif über die Zukunft von Flick: „Erfolge in der Champions League werden ausschlaggebend sein“

Auch wenn Flick bisher einen super Job gemacht hat, sieht Reif diesen (noch) nicht als FCB-Cheftrainer der Zukunft: „Schön abwarten! Die Saison hat doch erst am Sonntag so richtig begonnen.“ Demnach wird das Abschneiden in der Königsklasse maßgeblich verantwortlich dafür sein ob Flick im Sommer weitermachen darf: „Jetzt kommt Chelsea in der Champions League. Und da zeigt sich schon ein erstes Mal, ob er Bayern zu internationalen Erfolgen führen kann. Wenn er das kann, also das Ziel Halbfinale erreicht und Deutscher Meister wird, dann sehe ich keinen Grund, warum er nicht weitermachen sollte.“

Der 70-jährige BILD-Experte betonte aber zugleich, dass die Bayern, unabhängig davon wie die Saison endet, Flick dankbar sein müssen: „Sie werden ihm dort ewig dankbar sein. Dafür, dass er ihnen die Ruhe gegeben hat, zum Beispiel zu entscheiden, ob er der Richtige ist. Nach Kovac gab es viele Verwerfungen in der Kabine, die hat er prima in den Griff bekommen.“