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Corona-Krise: Bundesliga drohen Ausfälle in Höhe von 680 Mio. Euro!

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Foto: Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images

Aktuellen Medienberichten zufolge steht die laufende Bundesliga-Saison kurz vor dem Abbruch. Die DFL und der DFB diskutieren derzeit welche Szenarien vor dem Hintergrund der anhaltenden Corona-Krise zielführend sind. Eine finale Entscheidung soll Anfang kommender Woche fallen. Laut der „BILD Zeitung“ würde ein vorzeitiger Saisonabbruch zu einem massiven wirtschaftlichen Schaden führen.

Geisterspiele, infizierte Spieler und ein drohender Saisonabbruch, die Corona-Krise wird zu einem immer größeren Problem für die Fussball Bundesliga. Während Fans und Medien schon seit Tagen über „geeignete Maßnahmen“ diskutieren, erhöht die Politik mittlerweile den Druck auf die DFL und den DFB. Ein Saisonabbruch ist schon längst kein Tabu-Thema mehr in der Liga.

Laut der „BILD Zeitung“ würde das vorzeitige Saisonende einen immensen wirtschaftlichen Schaden im deutschen Oberhaus anrichten.

Die Corona-Krise könnte zu einem finanziellen Desaster für die Bundesliga werden

In seiner Kolumne „Nachgehakt“ hat sich BILD-Reporter und Bundesliga-Experte Alfred Draxler mit den finanziellen Auswirkungen der Corona-Krise auseinandergesetzt und kam dabei zu einem schockierenden Ergebnis. Sollte nach dem kommenden Spieltag Schluss sein in der Bundesliga, droht den Vereinen ein Schaden in Höhe von 680 Mio. Euro.

Den größten „Verlust“ würde man durch die wegfallenden TV-Einnahmen erleiden, dieser beläuft sich auf knapp 330 Mio. Euro. Auch die ausbleibenden Sponsoring-Gelder (z.B. Brust- und Bandenwerbung) wären mit 230 Mio. Euro im Minus. Die fehlenden Zuschauereinnahmen machen demnach 120 Mio. Euro aus.

Draxler selbst geht nicht von einem komplette Saisonabbruch aus, sondern rechnet eher mit einer „Bundesliga-Pause“ bis Anfang/Mitte April. Sollte sich die angespannte Lage in Deutschland und der Liga bis dahin nicht beruhigt haben, ist ein Abbruch unausweichlich.