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Politik erhöht den Druck auf die DFL: Saisonabruch rückt immer näher!

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Foto: Alexander Scheuber/Bongarts/Getty Images

Während die Verantwortlichen bei der DFL und dem DFB über mögliche Szenarien diskutieren, wie man in den kommenden Wochen auf die zunehmende Ausbreitung des Corona-Virus reagieren soll, erhöht die Politik den Druck auf die beiden Institutionen. Demnach plädieren Bund und Länder dazu alle „nicht notwendigen“ Veranstaltungen abzusagen bzw. zu verschieben – dazu gehört auch die Fussball Bundesliga.

Was vor wenigen Tagen noch utopisch klang, rückt nun unaufhaltsam näher. Die Fussball Bundesliga wird alle Voraussicht nach ihren Spielbetrieb nach dem 26. Spieltag einstellen. Ob temporär oder für die komplette Saison wird sich Anfang der kommenden Woche auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung der DFL entscheiden.

Die Politik hat sich hierzu am Donnerstagabend deutlich positioniert. Der Bund und die Länder sprachen sich für einen Absage aller „nicht notwendigen“ Veranstaltungen aus.

„Wir sind in außergewöhnlicher Situation“

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich nach einem Treffen mit den Ministerpräsidenten auf einen Verzicht von alle nicht notwendigen Veranstaltungen verständigt. Dabei sei es irrelevant wie viele Besucher daran teilnehmen.

Der bayrische Ministerpräsident Markus Söder betonte auf der Pressekonferenz am Donnerstagabend zudem, dass alle Veranstaltungen „um drei bis vier Monate verschoben werden sollen“ und nannte dabei auch explizit die Fussball Bundesliga.

Eine Verschiebung für solche einen langen Zeitraum ist Medienberichten zufolge aus Sicht der DFL und Vereine nicht tragbar, so dass faktisch kein Weg mehr an einem vorzeitigen Saisonabbruch vorbeiführt. Wie solch ein Abbruch von statten gehen soll, wird bereits intensiv zwischen der DFL und dem DFB diskutiert.