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Kahn über Thiago und Alaba: „Dass sie sich Gedanken machen ist klar“

David Alaba und Thiago
Foto: imago images

Während Manuel Neuer und Thomas Müller ihre Verträge bereits verlängert haben, lassen Thiago und David Alaba die Bayern weiterhin zappen. Die Verantwortlichen in München sind diesbezüglich jedoch alles andere als beunruhigt, wie Sportvorstand Oliver Kahn verraten hat.

„Schau ma mal“, mit diesen vielsagenden Worten reagierte David Alaba vergangenen Samstag als er auf eine mögliche Vertragsverlängerung in München angesprochen wurde. Der 27-jährige lässt die Bayern schon seit Anfang März zappeln, so lange liegt dem neuen Abwehrchef der Bayern mittlerweile ein unterschriftsreifes Arbeitspapier vor. Alaba hat scheint jedoch keine Eile zu haben, genauso wie Thiago. Während bei Alaba noch eine Einigung aussteht, soll sich der Spanier mit den Bayern bereits einig sein, unterschrieben ist bis dato jedoch noch nichts.

Für Oliver Kahn ist die aktuelle Lage rund um Alaba und Thiago kein Grund zur Panik. Der 50-jährige zeigte sich am Sonntagabend bei „Sky90“ gelassen und selbstsicher.

„Wir haben sehr, sehr gute Argumente“

Kahn bestätigte dem TV-Sender, dass die Bayern aktiv an einer Vertragsverlängerung mit Alaba und Thiago arbeiten: „Wir sind mit allen Spielern im Gespräch, ob es Thiago ist oder Alaba“. Dennoch scheint der FCB-Sportvorstand Verständnis dafür zu haben, dass die beiden Leistungsträger sich Zeit lassen: „Alaba spielt schon sehr, sehr lange beim FC Bayern München. Thiago ist auch im 7. Jahr. Dass die sich auch mal Gedanken machen, ist klar“.

Während es bei Thiago persönliche bzw. familiäre Gründe sind, der 29-jährige überlegt schon seit geraumer Zeit in seine spanische Heimat zurückzukehren, sind es bei Alaba allen Anschein nach finanzielle. Der Österreicher will in Sachen Gehalt zu Neuer, Lewandowski & Co. aufschließen und hat in den vergangenen Monaten gute Argumente dafür geliefert. Zudem reizt den Defensiv-Allrounder Gerüchten zufolge auch ein Wechsel ins Ausland, vor allem Spanien soll bei Alaba hoch im Kurs stehen.

Laut Kahn sind die Bayern jedoch nicht nervös, dass Alaba und Thiago den Rekordmeister „warten lassen“, weil man ganz genau weiß was man im Vergleich zu anderen Top-Klubs anzubieten hat: „Ich glaube wir, als FC Bayern, haben sehr, sehr gute Argumente, wenn man sich das im europäischen Kontext anschaut, dass die Spieler wissen, was sie bei uns haben“.