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Flick kritisiert Ansetzungen im DFB-Pokal: „Vielleicht hätte man so ein Halbfinale auch anders planen können“

Hansi Flick
Foto: Matthias Hangst/Getty Images

Hansi Flick kritisierte nach dem mühsamen Einzug ins Pokalfinale die Spielansetzungen durch den DFB. Der 55-jährige bezeichnete die Terminierung als „unglücklich“ und verwies unter anderem auf das Vorgehen der UEFA.

Bayern-Cheftrainer Hansi Flick zeigte sich nach dem Finaleinzug ins Ppkalfinale seiner Mannschaft zufrieden. Trotz der eher durchwachsenen zweiten Halbzeit betonte der 55-jährige, dass am Ende nur der Sieg und das Weiterkommen im Pokal zählt.

Weniger glücklich war Flick indes über die Ansetzungen der Pokalspiele durch den DFB. Etwas überraschend kritisierte dieser den Verband öffentlich für die Spielansetzungen unter der Woche zwischen zwei Bundesliga-Spielen.

„Das ist so, das muss man hinnehmen“

Der FC Bayern hat ein echtes Mammutprogramm in den vergangenen Wochen absolviert. Die Spieler scheinen so langsam aber sicher an ihre körperliche Grenze zu kommen, was man im Pokal-Halbfinale gegen Frankfurt deutlich gespürt hat.

Durch die zeitlichen Corona-Verschiebungen kommt derzeit eine immense Last auf alle Vereine und Spieler zu, dennoch kritisierte Flick den Deutschen Fußball-Bund für seine Spielansetzungen im DFB-Pokal: „Normalerweise diskutiere ich die Spiel-Ansetzungen wenig, weil man eh nichts tun kann. Vielleicht hätte man so ein Halbfinale, ähnlich wie es die Champions League plant, auch nach der Runde machen können, um sich erst einmal komplett auf die Meisterschaft zu konzentrieren“.

Laut Flick hätte er seine Kritik bereits „intern“ geäußert, ohne Erfolg: „Leider ist beim DFB keiner auf die Idee gekommen, das umzusetzen. Das ist so, das muss man hinnehmen“.

Die Bayern treffen am 4. Juli im Pokal-Endspiel im Berliner Olympiastadion auf Bayer Leverkusen.