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Bericht: Bayern schließt Hernandez-Verkauf nicht aus

Lucas Hernandez
Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Im Sommer letzten Jahres sicherte sich der FC Bayern die Rechte an Lucas Hernandez. Die Ausstiegsklausel des Franzosen, damals in Diensten von Atletico Madrid, betrug 80 Millionen Euro. Knapp ein Jahr später könnte der FCB-Rekordtransfer die Münchner bereits wieder verlassen.

Mit der Last einer schweren Verletzung plus der teuren Ablösesumme machte sich Hernandez vergangenen Sommer auf den Weg nach München. Der 24-jährige sollte die „Problemstelle Verteidigung“ nach den Wünschen von Niko Kovac schließen. Mittlerweile besteht diese Problemzone nicht mehr, doch statt Lucas Hernandez hat sich Benjamin Pavard als französischer Neuzugang festgespielt. In der Innenverteidigung haben David Alaba und Jerome Boateng das Sagen.

Für Hernandez gibt es derzeit keinen Platz in der eingespielten Viererkette von Hansi Flick. Auch wenn der Bayern-Coach zuletzt die Qualitäten und Fähigkeiten des Weltmeister explizit lobte, hat der 55-jährige keinen Grund seine Defensive umzustellen.

Ablösesumme muss passen

Wie die „BILD Zeitung“ berichtet, verspüren die Bayern keinen Druck Hernandez im Sommer zu verkaufen und möchten diesen nicht zu früh als „Fehleinkauf“ abstempeln. Dennoch könnten sich Salihamidzic & Co. einen Transfer am Ende der Saison vorstellen. Hierfür müsste sich jedoch zunächst ein Verein finden, der bereit ist knapp 80 Mio. Euro für den Franzosen zu bezahlen. Klar ist: Die Münchner sind nicht bereit finanzielle Einbußen durch einen Wechsel im Sommer hinzunehmen.

Französischen Medienberichten zufolge beschäftigt sich Paris-Saint Germain intensiv mit Hernandez. Die „BILD Zeitung“ bestätigte diese Meldungen am Dienstag wonach Hernandez bei PSG ein Thema ist. Laut dem Blatt ist es aber noch ein weiter Weg bis zu einem Transfer. Hernandez selbst möchte sich laut seinem Berater bei den Bayern durchsetzen, klar ist aber, dass sich der Abwehrspieler nicht dauerhaft mit einer Reservistenrolle zufrieden geben wird.