Bundesliga

Medien: Bundesliga bis Ende Oktober wohl ohne Fans

Allianz Arena
Foto: Christian Kaspar-Bartke/Bongarts/Getty Images

Die Fußball Bundesliga kehrte – im Vergleich zu den anderen Ligen – schnell in den Regelverkehr zurück und erstellte ein Hygienekonzept, welches einen Re-Start ermöglichte. Die Saison konnte ohne Vorkommnisse zu Ende gespielt werden, in Zukunft soll der nächste Schritt gegangen werden.

Die Vereine und die Liga erstellten Hygienekonzepte, um Zuschauer wieder in die Stadien zu lassen. Großveranstaltungen dienen als Infektionsherd, weshalb man Veranstaltungen mit über 1000 Zuschauern, wie Bundesliga-Spiele, zunächst absagte. Die Liga versuchte einen anderen Weg mit einer prozentualen Auslastung der Stadien, doch wohl ohne Erfolg.

Bundesliga-Zuschaue – Vorbeugung einer zweiten Welle

Wie „Reuters“ berichtet, gab die Politik kein grünes Licht für eine Rückkehr der Zuschauer in die Stadien. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn setzte sich für eine Verlängerung der Geisterspiele ein und fährt damit wohl erfolgreich.

Die Gesundheitsministerkonferenz segnete die Entscheidung ab. Bis Ende Oktober sollen die Spiele weiter vor leerem Publikum ausgetragen werden, um eine rasante Ausbreitung von Covid-19 zu verhindern.

Nun liegt es in den Händen der Liga, die Konzepte nochmals zu optimieren und die Zeit abzuwarten. Spahn und CSU-Chef Markus Söder sahen das Konzept in der Theorie zwar durchaus als „gut“ an, doch in einer Pandemie ginge es um die Praxis.