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Klopp gratuliert den Bayern: „Mehr Geschichte in acht Monaten schreiben ist schwierig“

Jürgen Klopp
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Er ist nicht mehr der amtierende Titelträger in der UEFA Champions: Jürgen Klopp (53) vom FC Liverpool. Im ZDF gratulierte er dem FC Bayern München nun zum Titel 2020, sprach aber auch vom Glück des Tüchtigen und dass Trainer Hansi Flick (55) Geschichte geschrieben hat.

„Ich weiß gar nicht, wie viele Triple-Trainer der FC Bayern hat, ich glaube allerdings, viele sind’s nicht“, so Liverpool-Trainer Jürgen Klopp im ZDF (tatsächlich sind es zwei: Hansi Flick und Jupp Heynckes). „Also, mehr Geschichte in acht Monaten schreiben ist einigermaßen schwierig.“ Hansi Flick hatte den FC Bayern München nach der Entlassung von Niko Kovac (48) im November 2019 übernommen und nun zum Triple aus deutscher Meisterschaft, DFB-Pokal und UEFA Champions League geführt.

Die Bayern wären „im Moment ganz sicher eine der absoluten, absoluten Top-Mannschaften“, so der Coach des FC Liverpool. „Der Kader ist sensationell bestückt. Auf allen Positionen sind absolute Weltklasse-Spieler im richtigen Alter – da gibt’s jetzt wirklich nicht viel zu meckern.“ Dennoch merkte Klopp auch an, dass es die Bayern gegen englische Top-Teams sicher auch wieder schwer haben würden.

Klopp über Bayerns Triumph: „Sie hatten das bisschen Glück“

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„Man braucht ein bisschen Glück, das weiß Hansi auch“, so Klopp. „Sie hatten das bisschen Glück, aber sie brauchten nicht viel.“ Und: „Bayern hat verdient gewonnen, weil sie die klareren Chancen hatten und eine dann auch genutzt haben. Und darum geht es in einem Finale.“ Dass der FCB unter Hansi Flick nun tatsächlich die Champions League gewinnt, war für viele nicht zu erwarten – auch nicht für Klopp: „Vor zehn Monaten hätte ich die Wette wohl nicht angenommen.“

Ein besonderes Augenmerk dürfte der Coach des FC Liverpool auf Thiago Alcantara (29) gelegt haben. Der Spanier wird nach wie vor heftig von den Engländern umworben. Es ist kein Geheimnis, dass der 29-Jährige nach sieben Jahren München eine Veränderung wünscht. Nach wie vor soll es Uneinigkeit beim Thema Ablösesumme geben.