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Müller zeigt sich geduldig in Sachen DFB-Comeback: „Hat bis Anfang Mai Zeit“

Thomas Müller
Foto: imago images

Knapp drei Jahre ist der letzte Auftritt von Thomas Müller in der deutschen Nationalmannschaft mittlerweile her. In der Bevölkerung steigert sich das Unverständnis für die Nichtberücksichtigung des Bayern-Spielers von Monat zu Monat. Nur Müller selbst scheint bei der hitzigen Angelegenheit die Geduld nicht zu verlieren.



Noch immer ist die Frage nicht geklärt, ob wir den 31-Jährigen „Raumdeuter“ nochmals im DFB-Trikot sehen werden oder nicht. Joachim Löw hat zwar schon mehrfach angedeutet, dass der Offensivspieler eine Option für die EM 2021 sein könnte, hat diesen zuletzt jedoch nicht nominiert. Demnach muss der Münchner mindestens bis Mai warten, bis er eine Entscheidung vom Bundestrainer erhält. Der DFB-Coach wird erst eine Woche vor dem Vorbereitungsstart (25. Mai) den finalen Kader bekannt geben. Dieser wird dann auch die letzten beiden Testspiele vor der EURO bestreiten, wo Müller frühestens sein Comeback geben könnte.

Müller konzentriert sich auf die Bayern: „Es steht ein Riesenspiel an“

Der Bayern-Star selbst möchte sich darüber aber keine zu großen Gedanken machen. Vielleicht ist es auch ein Vorteil, dass er dies bis zum Saisonende auch nicht muss. Zunächst zählt für den besten Vorlagengeber der Bundesliga nämlich nur der Verein. „Von mir gibt es da keinen Stand. Der wichtigste Stand ist, dass ein Riesenspiel ansteht und dieses Thema mindestens bis Ende April oder Anfang Mai Zeit hat“, erklärte Müller im Vorfeld der Champions-League-Partie gegen Paris Saint-Germain.

Sollte sich Joachim Löw jedoch dazu entschließen, Müller zurückzuholen, stände dieser sofort bereit. Der Bayern-Profi bestätigte seine DFB-Ambitionen in den vergangenen Wochen bereits mehrfach.