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Medien: Karl-Heinz Rummenigge wird Mitglied im UEFA-Exekutivkomitee

Karl-Heinz Rummenigge
Foto: Thomas Lohnes/Getty Images

Die Gründung der Super League nimmt starken Einfluss auf die UEFA und deren Gremien. Die Verantwortlichen der zwölf Super League-Klubs werden sämtliche Funktionen beim europäischen Dachverband verlieren. Aktuellen Medienberichten zufolge wird Bayern-Klubchef Karl-Heinz Rummenigge und der deutsche Fußball davon profitieren.



Es ist ein offenes Geheimnis, dass Juve-Präsident Andrea Agnelli einer der Treiber der Super League-Idee war. Gemeinsam mit Real-Boss Florentino Perez wurden die Pläne in den vergangenen Monaten intensiv vorangetrieben, bis zur gestrigen Gründung. Agnelli hat folgerichtig seinen Sitz im UEFA-Exekutivkomitee verloren. Wie nun bekannt wurde, soll ihn Karl-Heinz Rummenigge ersetzen.

Rummenigge wird zum zweiten deutschen Vertreter bei der UEFA

Wie Tariq Panja von der „New York Times“ berichtet, wird der FCB-Klubchef an Stelle von Agnelli ins UEFA-Exekutivkomitee rücken. Dieses Gremium ist das oberste Exekutivorgan der UEFA und setzt sich aus 16 Mitgliedern und dem Präsidenten zusammen. Das „ExKo“ fällt alle wichtigen Beschlüsse für die UEFA, hierzu zählt unter anderem auch die heute beschlossene Champions League-Reform.

In den vergangenen Monaten gab es immer wieder Gerüchte, wonach Rummenigge Mitglied des Exekutivkomitees werden könnte. Eine offizielle Bestätigung der UEFA steht noch aus. Die Berufung des 65-jährigen wäre auch ein gutes Zeichen für die Bundesliga bzw. den deutschen Fußball. Mit Dr. Rainer Koch ist seit 2019 bereits ein DFB-Funktionär Teil des Gremiums.