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Rummenigge zur Gründung der Super League: „Der FC Bayern hat sich an den Planungen nicht beteiligt“

Karl-Heinz Rummenigge
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Zahlreiche deutsche Klubs haben am Montag die Gründung der neuen Super League scharf kritisiert. Nun hat sich auch der FC Bayern in Form von Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge dazu geäußert und seine Ablehnung gegen den neuen Wettbewerb zum Ausdruck gebracht.



Der 65-jährige betonte im Rahmen einer offiziellen Stellungnahme, dass die Bayern zu keiner Zeit in die Planungen der zwölf Klubs aus Italien, England und Spanien involviert war: „Der FC Bayern hat sich an den Planungen einer Super League nicht beteiligt. Wir sind davon überzeugt, dass die aktuelle Statik im Fußball eine seriöse Basis garantiert. Der FC Bayern begrüßt die Reformen der Champions League, weil wir glauben, dass sie für die Entwicklung des europäischen Fußballs der richtige Schritt sind. Die modifizierte Vorrunde wird zu mehr Spannung und Emotionalität im Wettbewerb beitragen“

„Die Super League wird die finanziellen Probleme der Klubs nicht lösen“

Rummenigge machte zudem deutlich, dass die finanziellen Motive von Real Madrid & Co. nicht die strukturellen Probleme der Vereine lösen werden: „Ich glaube nicht, dass die Super League die finanziellen Probleme der europäischen Klubs lösen wird, die durch Corona entstanden sind. Vielmehr sollten alle Vereine in Europa solidarisch daran arbeiten, dass die Kostenstruktur, insbesondere die Spielergehälter und die Honorare für die Berater, den Einnahmen angepasst werden, um den gesamten europäischen Fußball rationaler zu gestalten.“

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge haben die ESL-Klubs bis zum Schluss versucht die Bayern von einem Beitritt zu überzeugen. Die Verantwortlichen in München, allen voran Rummenigge, haben sich in den vergangenen Wochen jedoch bereits deutlich zur UEFA und der Champions League bekannt.