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Rummenigge bringt Klopp bei den Bayern ins Gespräch: „Er hat sich gegen seinen Verein positioniert“

Jürgen Klopp
Foto: imago images

Nach der Flick-Ankündigung den FC Bayern im Sommer vorzeitig verlassen zu wollen, stellt sich ganz Fußball-Deutschland die Frage, wer kommende Saison neuer Cheftrainer beim Rekordmeister wird. Während viele Fans und Experten Julian Nagelsmann als Top-Favoriten sehen, bringt ausgerechnet Klubchef Karl-Heinz Rummenigge nun Jürgen Klopp ins Gespräch.



Die Liste an potenziellen Flick-Nachfolgern ist nicht wirklich lang, dies liegt vor allem daran, dass es derzeit kaum verfügbare Trainer auf dem Markt gibt. Die meisten geeigneten Kandidaten sind vertraglich gebunden. Neben Julian Nagelsmann, der Gerüchten zufolge bis zu 20 Mio. Euro Ablöse kosten soll, kursiert auch der Name Jürgen Klopp immer wieder an der Säbener Straße. Die Verantwortlichen in München scheinen sich durchaus mit dem Ex-BVB-Coach zu beschäftigen.

„Wir haben noch keine Entscheidung getroffen“

Im Interview mit der italienischen „Corriere della Sera“ äußerte sich Klubchef Karl-Heinz Rummenigge wie folgt zur aktuellen Trainer-Frage bei den Bayern: „Wir haben noch keine Entscheidung über den Trainer gefällt. Erstmal gewinnen wir die Meisterschaft und dann entscheiden wir.“

Interessant: Auf die Frage, ob Jürgen Klopp ein Kandidat für den FC Bayern sei, gab der 65-jährige eine vielversprechende Antwort: „Er hat sich deutlich gegen seinen Verein positioniert.“ Rummenigge spielte dabei auf die jüngsten Aussagen von Klopp zur Gründung der Super League an. Der 53-jährige hatte sich gestern kritisch über die ESL geäußert und betont, dass er „damit nichts zu tun hat“. Klopp-Arbeitgeber Liverpool gehört zu den zwölf Gründungsmitglieder der ESL.

Ob die Bayern wirklich darauf hoffen, dass Klopp Liverpool aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Sommer verlässt ist eher unwahrscheinlich. Sollte dies jedoch passieren und dieser auf dem Markt verfügbar sein, werden die Münchner die Ersten sein, die einen Versuch starten werden um diesen an die Isar zu holen.