Champions League

Ceferin schließt sofortigen CL-Rauswurf der Super League-Klubs aus

Aleksandar Ceferin
Foto: JOHN THYS / AFP via Getty Images

In den vergangenen Tagen machten Meldungen die Runde, wonach den abtrünnigen Super League-Klubs ein sofortiger Rauswurf aus der Champions League droht. UEFA-Präsident Aleksander Ceferin schloss dieses Szenario jedoch aus.



Kommende Woche stehen die beiden CL-Halbfinalspiele zwischen Manchester City und Paris Saint-Germain sowie Real Madrid und dem FC Chelsea an. Drei von diesen vier Teams gehören zu den zwölf Super League-Gründern, wobei ManCity und die Blues bereits angekündigt haben die Superliga wieder zu verlassen. Lediglich Real Madrid hält noch an den Plänen fest.

Zuletzt machten Gerüchte die Runde, dass den drei Klubs ein sofortiger Rauswurf aus der Königsklasse droht. Laut UEFA-Präsident Aleksander Ceferin wird es dazu jedoch nicht kommen.

„Es besteht eine relativ geringe Wahrscheinlichkeit“

Im Gespräch mit dem slowenischen TV-Sender „24UR“ äußerte sich der 53-jährige wie folgt dazu: „Der springende Punkt ist, dass die Saison bereits begonnen hat, so dass die Fernsehsender auf uns zukommen würden, wenn wir das Halbfinale nicht spielen. Es besteht also eine relativ geringe Wahrscheinlichkeit, dass dieses Spiel nächste Woche nicht gespielt wird.“

Laut Ceferin heißt dies jedoch nicht, dass die Klubs komplett ohne Sanktionen davonkommen: „Die Dinge könnten in Zukunft ein wenig anders sein.“ Der Slowene deutete aber, dass es für die Klubs durchaus unterschiedliche Strafen geben könnte: „Ich würde sagen, dass die englischen Klubs eine sehr gute Entscheidung getroffen haben, und wir werden das in Betracht ziehen. Sie haben ihren Fehler zugegeben und eingesehen, dass sie falsch lagen. Wir alle machen Fehler.“

Zudem stellte er sich schützend vor den FC Barcelona: „Ich muss sagen, dass mich Barcelona vielleicht am wenigsten enttäuscht hat. Joan Laporta wurde erst kürzlich gewählt und ich habe zwei oder drei Mal mit ihm gesprochen. Er stand unter großem Druck aufgrund der finanziellen Situation, die er geerbt hat.“