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Kahn relativiert Rekordablöse für Nagelsmann: „Müssten fünfmal die Champions League gewinnen“

Julian Nagelsmann
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Mit Julian Nagelsmann hat der FC Bayern seinen absoluten Wunschtrainer für die Nachfolge von Hansi Flick verpflichtet. Die Münchner mussten für den 33-jährigen tief in die Tasche greifen. Gerüchten zufolge könnte Nagelsmann den FCB bis zu 25 Mio. Euro Ablöse kosten. Oliver Kahn äußerte sich erstmals zu der vermeintlichen Rekordablöse und relativierte diese.



Erst vor kurzem hat Bayern-Präsident Herbert Hainer verraten, dass die „kolportierten Summen“ in den Medien rund um den Nagelsmann-Transfer nicht der Wahrheit entsprechen würden. Angeheizt wurden die Gerüchte ausgerechnet von RB-Sportchef Oliver Mintzlaff, der öffentlich von einer Ablöse von über 23 Mio. Euro sprach.

Oliver Kahn machte nun deutlich, dass die Bayern nicht mal ansatzweise solch eine Summe gezahlt haben. Zeitgleich enthüllte dieser, dass sehr viel passieren muss, damit die Ablöse durch variable Zahlungen überhaupt in solch einen Bereich kommen kann: „Damit wir überhaupt halbwegs in die Nähe der kolportierten Summen kämen, müssten wir bis 2026 fünfmal die Champions League gewinnen. Ich weiß nicht, ob das realistisch ist. Der garantierte Betrag ist deutlich darunter.“ Zeitgleich betonte der 51-jährige, dass man keinen gewöhnlichen Deal mit Leipzig abgeschlossen hat: „Wir sind neue Wege gegangen, die über die übliche Mechanik hinausgehen, eine Summe X zu überweisen.“

„Beim FC Bayern zählen vor allem Titel“

Unabhängig davon wie viel Ablöse die Münchner genau für Nagelsmann zahlen müssen, der 33-jährige ist Gerüchten zufolge der teuerste Trainer der Welt. Bedingt durch die hohe Ablöse steigt zeitgleich der Druck für Nagelsmann von Anfang Erfolge abzuliefern. Für Kahn ist dies überhaupt kein Problem: „Julian Nagelsmann ist vom Charakter her ein Mensch, der Herausforderungen liebt. Zum anderen geht es um den sportlichen Erfolg, beim FC Bayern zählen vor allem Titel. Das ist die Herausforderung, mit der jeder Trainer beim FC Bayern zurechtkommen muss.“