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Gnabry über die Abschiede von Alaba, Boateng und Martinez: „Ich werde sie jeden Tag vermissen“

Serge Gnabry und David Alaba
Foto: imago images

Mit David Alaba, Jerome Boateng und Javi Martinez werden drei langjährige Bayern-Profis den Verein im Sommer verlassen. Nicht nur die Fans trauen dem Trio nach, auch Serge Gnabry wird die drei eigenen Aussagen zufolge sehr stark vermissen.



Alaba, Boateng und Martinez haben fast ein Jahrzehnt gemeinsam beim FC Bayern verbracht. Serge Gnabry hat mit dem Trio drei Jahre in München zusammengespielt und in dieser relativen kurzen Zeit nicht nur große Erfolge gefeiert, sondern auch eine Freundschaft entwickelt.

Im Gespräch mit „Spox“ und „Goal“ äußerte sich der 25-jährige wie folgt zu den Abschieden im Sommer: „Es ist schade für mich, wenn Leute den Verein verlassen, mit denen ich sehr eng befreundet bin. Du gewöhnst dich über die Jahre einfach daran, mit so Typen wie David, Jerome oder Javi zusammen zu sein, die Umkleide mit ihnen zu teilen und auch privat viel miteinander zu unternehmen. Ich bin sehr traurig darüber – und werde sie jeden Tag vermissen.“

Gnabry nimmt Alaba in Schutz

Vor allem mit Alaba ist Gnabry sehr eng befreundet. Der Österreicher wird den FCB nach den geplatzten Vertragsverhandlungen nach 13 Jahren verlassen. Bei den Fans hatte Alaba zuletzt kein einfaches Standing, da dem 28-jährigen unterstellt wird, er verlässt den Verein nur aus finanziellen Gründen.

Gnabry stellte sich nun schützend vor Alaba und betonte, dass Fußball in der Öffentlichkeit oftmals missverstanden werden und Fans keinen genauen Einblick hinter die Kulissen haben: „Am Ende sagen die Leute „Den Fußballern geht’s doch eh nur ums Geld“, aber ich denke nicht, dass es immer nur ums Geld geht. Als Außenstehender ist man in einer anderen Position und urteilt nach dem, was man hört und liest, aber das heißt nicht, dass man damit automatisch Recht hat.“