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Leroy Sane spricht über den „größten Rückschlag in seiner Karriere“

Leroy Sane
Foto: imago images

Leroy Sane hat in den vergangenen Jahren viele Höhen und Tiefen in seiner Karriere erlebt, unter anderem auch eine schwere Knieverletzung, die für knapp ein Jahr außer Gefecht gesetzt hat. Der Kreuzbandriss, den er sich im Sommer 2019 zugezogen hat, war jedoch nicht der größte Rückschlag in seiner Karriere wie der Bayern-Profi nun verraten hat.



Sane hat eine ordentliche Debütsaison beim FC Bayern absolviert. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten hat der Flügelflitzer er in der Rückrunde immer mehr Fahrt aufnehmen. Während viele Spieler froh sind, dass die anstrengende Saison zu Ende gegangen ist, freut sich Sane auf die bevorstehende Fußball-Europameisterschaft. Der Flügelstürmer hat sich viel vorgenommen für das Turnier.

„Es ist für jeden ein Traum, beim größten Turnier dabei zu sein“

Auch wenn Sane vor knapp sechs Jahren sein Debüt in der deutschen Nationalmannschaft gefeiert hat, kommt er auf lediglich einen Einsatz bei einem großen Turnier. Bei der EM 2016 in Frankreich durfte er für elf Minuten bei der Halbfinalniederlage gegen Frankreich ran. Bei der WM 2018 stand Sane nicht im deutschen Aufgebot. Der Offensivspieler stand im erweiterten Kader, wurde jedoch kurz vor dem Turnier von Joachim Löw aussortiert.

Eigenen Aussagen zufolge war dies ein herbe Enttäuschung für ihn. Im Gespräch mit der „ARD-Sportschau“ äußerte sich der Bayern-Profi wie folgt dazu: „Dies war ein harter Rückschlag und auch der größte in einer Karriere, da man nur zwei, höchstens drei Weltmeisterschaften spielen kann. Eine Karriere geht schnell vorbei, und es ist für jeden ein Traum, beim größten Turnier dabei zu sein.“ Dennoch hat er aus dieser schmerzhaften Erfahrung das Beste gemacht: „Ich habe mich dann zurückgezogen, um mich zu motivieren. Ich habe vieles mitgenommen und gelernt, vor allem mental. Diese Erfahrung war gut, damit ich weiterwachsen konnte.“

„Ich will zeigen, was ich draufhabe“

Mit Blick auf die EURO zeigt sich Sane optimistisch: „Wir müssen vom ersten Moment an voll da sein. Dass wir gegen Frankreich starten, ist eine tolle Sache, auch wenn man dann kein Spiel hat, um ein bisschen zu schauen, wie man ins Turnier reinkommt.“ Er selbst will vorangehen: „Ich will zeigen, was ich draufhabe. Wir müssen selbstbewusst auftreten und zeigen, dass wir es wollen. Wir haben alles, um erfolgreich zu sein.“