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Rummenigge plaudert aus dem Nähkästchen: So war sein erstes Treffen mit Beckenbauer

Karl-Heinz Rummenigge und Franz Beckenbauer
Foto: imago images

Über Jahrzehnte hinweg waren Franz Beckenbauer, Karl-Heinz-Rummenigge und Uli Hoeneß die schillernden Figuren beim FC Bayern. Mit dem vorzeitigen Rücktritt von Rummenigge rückt nun auch der letzte Beteiligte des glorreichen Trios in den Hintergrund. Nun gilt es für die Nachfolger Herbert Hainer, Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic eine neue Ära zu prägen. Wie schnell doch die Zeit vergeht. Karl-Heinz Rummenigge nimmt uns mit auf eine Zeitreise und schildert, wie sein Abenteuer beim FC Bayern vor fast 50 Jahren begonnen hatte.



Vor 47 Jahren erlebte der soeben abgelöste Vorstandsvorsitzende der Bayern seinen ersten Tag im Trikot der Roten. Der heute 65-Jährige erinnert sich noch genau an seine schüchternen Anfänge als neue Sturm-Hoffnung. „1974 kam ich als 18-Jähriger von Lippstadt zu den Bayern und war bei meinem ersten Training ganz früh in der Kabine. Der Kaiser kam als Letzter. Ich ging auf ihn zu und sagte: ‚Guten Tag Herr Beckenbauer, darf ich mich vorstellen? Ich bin Karl-Heinz Rummenigge und freue mich darauf, mit Ihnen zu trainieren und vielleicht auch mal zu spielen'“, erinnert er sich an sein erster Treffen mit dem Kaiser.

Rummenigge und Beckenbauer: Eine lange Erfolgsstory

Zu diesem Zeitpunkt war Franz Beckenbauer schon zehn Jahre beim deutschen Rekordmeister und hatte soeben die DFB-Elf zum Weltmeistertitel geführt. Da kann man als junger Spieler schon mal ein wenig in Ehrfurcht erstarren. „Er guckte erstaunt und sagte nur: ‚Ich bin der Franz‘. Damals war er mein Kapitän, später war er mein Teamchef bei der WM 1986, danach Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender“, blickt Rummenigge zurück.

Die beiden Bayern-Legenden erreichten sowohl als Spieler, als auch in ihren späteren Tätigkeiten in der Führungsetage großes. In den drei Jahren, die Rummenigge und Beckenbauer gemeinsam kickten, sicherte sich der Klub zweimal den Titel „Europapokalsieger der Landesmeister“. Später setzten sie die Reise unter anderem mit dem Champions-League-Triumph 2001 fort. Der Kaiser war damals Präsident, während Rummenigge als Vize-Präsident fungierte.