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Zeichen verdichten sich: Perisic rückt beim FC Bayern in den Fokus

Ivan Perisic
Foto: imago images

Die Zeichen verdichten sich, dass die Bayern im Sommer einen Anlauf wagen könnten Ivan Perisic an die Säbener Straße zurückzuholen. Italienischen Medienberichten zufolge spielen die Münchner ernsthaft mit dem Gedanken den 32-jährigen Kroaten fest von Inter Mailand zu verpflichten.



Die „Gazzetto dello Sport“ hat in den vergangenen Tagen den Stein ins Rollen gebracht und berichtet, dass Inter Mailand sich im Sommer von Ivan Perisic trennen möchte. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Der Kroate ist vertraglich nur noch bis 2022 an den italienischen Meister gebunden und Inter ist hoch verschuldet. Mit einem Verkauf in der bevorstehenden Wechselperiode könnte man noch ein bisschen Geld in die klammen Kassen spülen. Dem Vernehmen nach fordert Inter acht bis zehn Mio. Euro für Perisic, dessen Marktwert laut Transfermarkt auf zehn Mio. Euro geschätzt wird.

Kommt Perisic als Hudson-Odoi-Ersatz?

Passend dazu berichtet die „Corriere dello Sport“ am Mittwoch, dass die Bayern ernsthaft erwägen den kroatischen Nationalspieler ein zweites Mal zu verpflichten. Der Flügelstürmer stand bereits in der Triple-Saison 2019/20 auf Leihbasis beim FCB unter Vertrag (35 Spiele, 18 Torbeteiligungen). Die Münchner hatten vergangenen Sommer auch mit Gedanken gespielt Perisic fest zu verpflichten, das finanzielle Gesamtpaket aus Ablöse und Gehalt war den Verantwortlichen damals jedoch zu teuer. Knapp ein Jahr später könnte es nun klappen. Neben den Bayern soll es jedoch weitere Interessenten aus der Bundesliga geben. Hierzu zählen Hertha BSC, Eintracht Frankfurt und RB Leipzig.

Perisic wäre ein günstige Alternative zu Callum Hudson-Odoi vom FC Chelsea, der zwischen 30-40 Mio. Euro kosten würde. In England machen zudem Meldungen die Runde, dass der 20-jährige keine Lust hat die Blues zu verlassen und in London bleiben möchte.