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Formcheck: So schlagen sich die Bayern-Stars bisher bei der EURO

Robert Lewandowski
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Seit knapp einer Woche rollt der Ball bei der Fußball-Europameisterschaft und der erste Vorrundenspieltag ist bereits komplett absolviert. Wir werfen einen Blick auf die Spieler des FC Bayern und wie sich diese bisher bei der EURO präsentiert haben.



Insgesamt 14 Spieler hat der FC Bayern derzeit bei der EM 2021 im Einsatz. Insgesamt acht davon spielen für die deutsche Nationalmannschaft. Die DFB-Elf musste sich zum Auftakt mit 0:1 gegen Frankreich geschlagen geben. Auch für die FCB-Profis lief es im Duell gegen den Weltmeister nicht ideal.

Deutschland

Manuel Neuer: Der DFB-Kapitän hatte gegen Frankreich relativ wenig zu tun, war jedoch zur Stelle als er benötigt wurde. Beim Eigentor von Hummels war Neuer chancenlos.

Joshua Kimmich: Wurde von Löw auf der rechten Abwehrseite eingesetzt und war sichtlich bemüht das deutsche Offensivspiel immer wieder anzukurbeln. Der 26-jährige konnte jedoch auf der Außenbahn nicht so viel Einfluss nehmen wie in seiner Rolle als Mittelfeldchef beim FC Bayern.

Thomas Müller: Ähnlich wie Kimmich war auch „der Rückkehr“ gegen Frankreich immer wieder bemüht Impulse zu setzen. Der 31-jährige tat sich jedoch schwer gegen das französische Abwehrbollwerk im Zentrum Lösungen zu finden. Zudem merkte man Müller an, dass es an der nötigen Abstimmung mit seinen Mitspielern fehlt.

Serge Gnabry: Auch Gnabry musste auf der für ihn „ungewohnten“ Mittelstürmer-Position ran und tat sich sichtlich schwer damit. Immerhin: Gnabry hatte in der 54. die beste deutsche Chance zum Ausgleich und scheiterte nur knapp.

Leroy Sane: Wurde erst in der 74. Minute gegen Frankreich eingewechselt und konnte in den Schlussminuten keinen wirklichen Einfluss mehr auf das Spiel nehmen. Sane ist kein Joker, der 25-jährige braucht das Vertrauen von Anfang an zu spielen.

Jamal Musiala und Leon Goretzka standen nicht im 23er Kader der DFB-Elf und kamen somit nicht zum Einsatz. Niklas Süle saß gegen Frankreich 90 Minuten auf der Bank.

Frankreich

Bei Frankreich kamen drei von vier Bayern-Profis zum Einsatz.

Lucas Hernandez und Joshua Kimmich
Foto: imago images

Lucas Hernandez: Hat sich mit seinem Teamkollegen Joshua Kimmich auf der linken Seite immer wieder duelliert und dabei auch versucht offensiv Akzente zu setzen. War in der 20. Minute mit seiner scharfen Hereingabe maßgeblich am französischen Siegtreffer beteiligt, den Mats Hummels mit einem Eigentor erzielte.

Benjamin Pavard: Auch Pavard durfte von Anfang an auf der rechten Abwehrseite ran. Defensiv präsentierte sich der 25-jährige wie immer stabil, nach vorne blieb er unauffällig. Nach einem Zusammenprall mit Robin Gosens verlor Pavard eigenen Angaben zufolge 10-15 Sekunden das Bewusstsein, konnte im Anschluss jedoch weiterspielen.

Corentin Tolisso: Wurde in den Schlussminuten eingewechselt und blieb ohne nennenswerte Aktion.

Kingsley Coman saß 90 Minuten auf der Bank.

Polen

Robert Lewandowski: Der Top-Torjäger kassierte mit Polen (etwas überraschend) eine 1:2-Niederlage gegen die Slowakei. Der Stürmer war sichtlich bemüht das Spiel an sich zu reißen, wirkte jedoch oftmals wie ein Einzelkämpfer. Mit zunehmender Spieldauer haderte der Angreifer immer wieder mit sich selbst und seinen Mitspielern. Auch wenn Lewandowski der große Star der Polen ist, wird er die Mannschaft nicht alleine zu Siegen führen können.

Österreich

David Alaba: Noch steht David Alaba bis zum 30. Juni beim FC Bayern unter Vertrag, dementsprechend werden den zukünftigen Real-Spieler so lange auch beobachten. Der 28-jährige spielte in der ungewohnten Dreierkette als zentraler Spieler und präsentierte sich dabei in Topform. Alaba legte nicht nur das 2:1 von Gregoritsch auf, sondern kurbelte das Spiel der ÖFB-Elf immer wieder von hinten an. Der FCB-Spieler wurde nach der Partie von der UEFA zum Spieler des Spiels gewählt.