FC Bayern News

Salihamidzic über Nagelsmann: „Es wurde schnell klar, dass wir ein gleiches Verständnis haben“

Hasan Salihamidzic
Foto: imago images

Mit Julian Nagelsmann beginnt in wenigen Tagen eine neue Ära beim FC Bayern, nicht nur für die Spieler und Fans sondern auch für Sportvorstand Hasan Salihamidzic. Der 43-jährige hatte kein einfaches Verhältnis zu Ex-Coach Hansi Flick. Der Bosnier freut sich nun auf Nagelsmann und einen Neustart mit dem 33-jährigen.



Im Gespräch mit dem „kicker“ äußerte sich Salihamidzic erstmals über den neuen Bayern-Cheftrainer und betonte dabei, dass die beiden auf der gleichen Welllänge sind: „Es wurde schnell klar, dass wir ein gleiches Verständnis haben.“ Eigenen Aussagen zufolge gab es bereits einen intensiven Austausch zwischen den beiden: „Wir bekommen einen jungen, sehr guten, innovativen Trainer. Schon beim ersten Treffen haben wir sehr intensiv über die Zusammenstellung der Mannschaft diskutiert, über Kaderplanung, taktische Themen, den Campus, die Jugendarbeit, auch über Organisatorisches.“

„Er ist Fußball pur“

Es ist ein offenes Geheimnis, dass Salihamidzic ein Nagelsmann-Fan ist und er sein Top-Favorit für die Flick-Nachfolge war. Der 43-jährige betonte jedoch, dass er die T-Frage nicht alleine entschieden hat: „Julian ist Trainer beim FC Bayern geworden, weil wir das im Vorstand in Absprache mit dem Aufsichtsrat gemeinsam entschieden haben.“

Dennoch schwärmt Bazzo von dem Jungtrainer: „Jetzt haben wir einen für die Spieler wieder sehr interessanten Trainer. Er ist Fußball pur, wie es die Jungs verlangen. Nagelsmann wird den Spielern manches Neue zeigen und Neues von ihnen verlangen – ob es um Trainingsinhalte geht oder Taktik, um das Spielsystem, individuelle Förderung oder Spielvorbereitung.“

Das relativ junge Alter von Nagelsmann ist aus Sicht von Salihamidzic überhaupt kein Problem: „Der Trainer ist zwar noch sehr jung, aber in Gesprächen mit ihm wird sofort spürbar, wie viel ihm der Fußball in seinem Leben bedeutet und wie viel Ahnung er davon hat. Wer Julian kennt, weiß, wie er mit den Spielern umgeht, wie viele Gespräche er führt. Auch wenn er so jung ist, hat er bereits große Erfahrung in der Führung von Mannschaften.“