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Keine Zukunft mehr beim FC Bayern? Coman-Berater geht proaktiv auf englische Top-Klubs zu!

Kingsley Coman
Foto: imago images

Die Vertragsgespräche zwischen Kingsley Coman und dem FC Bayern liegen derzeit auf Eis. Die Münchner sind nicht gewillt die finanziellen Forderungen des Franzosen zu erfüllen. Aktuellen Medienberichten zufolge erhöht die Coman-Seite nun den Druck auf die Münchner.



Nach dem Vertragsdrama rund um David Alaba, droht den Bayern direkt der nächste Vertragspoker. Diesmal steht Kingsley Coman im Fokus. Übereinstimmenden Meldungen zufolge würde der der 25-jährige Offensivspieler zwar gerne beim FCB bleiben, eine Verlängerung droht jedoch an den finanziellen Rahmenbedingungen zu platzen. Während die Bayern weiterhin auf eine einvernehmliche Lösung hoffen, sondiert Coman-Berater Pini Zahavi den Transfermarkt.

Zahavi wird in England vorstellig

Mit Pini Zahavi hat sich Coman vor kurzem einen neuen Berater ins Boot geholt. Der berühmt-berüchtigte Spieleragent hat das Mandat für den englischen Markt erhalten. Heißt im Klartext: Der Israeli soll sich auf der Insel nach einem neuen Verein für den Flügelstürmer umschauen. Wie „SPORT1“ berichtet, hat der 77-jährige damit bereits begonnen. Laut Chefreporter Florian Plettenberg geht Zahavi „proaktiv auf die Vereine zu“.

Die Liste an potenziellen Abnehmer kann sich durchaus sehen lassen: Mit dem FC Liverpool und dem FC Chelsea sind zwei absolute Top-Klubs an Coman interessiert. Die Reds sollen demnach vor kurzem selbst den Kontakt zu Coman gesucht haben. Auch Manchester City könnte durchaus noch mitmischen. Die Citizens wurde in der Vergangenheit immer wieder mit Coman in Verbindung gebracht.

Nur ein Druckmittel oder ernsthafte Wechselabsichten?

Ob und wann zu einem Wechsel kommt ist jedoch vollkommen offen. Da Coman vertraglich bis 2023 an den FC Bayern gebunden ist, haben die Münchner (noch) alles selbst in der Hand. Gerüchten zufolge soll der Rekordmeister ab einer Ablöse von 90 Mio. Euro gesprächsbereit sein. Das Problem: In 12 Monaten wendet sich das Blatt, dann rückt ein ablösefreier Abschied von der Isar immer näher. Zuletzt machten Meldungen die Runde, wonach dies für Coman durchaus eine interessante Option wäre. Damit könnte er, wie David Alaba diesen Sommer, vollkommen losgelöst von den Bayern einen neuen Vertrag verhandeln, was vor allem aus finanzieller Sicht ein deutlicher Mehrwert wäre.

Die aktuellen Meldungen könnten jedoch auch nur als Druckmittel dienen, damit die Bayern in den Verhandlungen etwas „großzügiger“ agieren. Es wäre nicht das erste Mal, dass die Spielerseite bzw. die Berater bewusst Gerüchte streuen um den aktuellen Arbeitgeber zu beeinflussen.