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Nianzou vor dem Durchbruch? FCB-Youngster absolvierte Sonderschichten im Urlaub

Tanguy Nianzou
Foto: imago images

Seit einem Jahr verweilt Bayerns Abwehr-Talent Tanguy Nianzou inzwischen in München. Rückblickend hat der 19-Jährige eine echte Seuchen-Saison erlebt, in der er aufgrund mehrerer Verletzungspausen kaum zum Einsatz kam. Allerdings gibt es gleich mehrere Gründe, die auf ein deutlich besseres zweites Jahr schließen lassen. Der junge Innenverteidiger ließ es in der Vorbereitung jedenfalls ordentlich krachen.



Für Tanguy Nianzou stehen die Chancen gar nicht so schlecht, zumindest im Pokal, aber vielleicht sogar beim Bundesliga-Auftakt in Gladbach (13. August) in der Bayern-Startelf zu stehen. Während Lucas Hernández nach seiner Knie-OP vorerst ausfällt, verweilt Niklas Süle gerade im Urlaub und wird erst Ende Juli zurückkehren. Der junge Franzose kann dagegen die ganze Vorbereitung mitmachen und hat seine Zeit auch vor dem eigentlichen Trainingsauftakt schon hervorragend genutzt. Der 19-Jährige sammelte zuletzt ordentlich Fleißpunkte, wie „Spox“ und „Goal“ berichten. Demnach soll der Defensivspieler ein 80-stündiges Sonderprogramm in den vergangenen Wochen absolviert haben um Defizite in Sachen Fitness und Kondition wett zu machen. Die Einheiten absolvierte er in seiner französischen Heimat Paris.

„Herausragendes Talent mit jede Menge Charakter“

Nianzou ist anzumerken, dass er alles dafür gibt, um unter Julian Nagelsmann einen guten Start hinzulegen. Das Vertrauen des 33-Jährigen hat er ohnehin schon. „Ich weiß von ihm und hatte ihn schon sehr lange auf meiner Beobachtungsliste. Er hatte natürlich keine gute erste Saison, weil er auch Verletzungsprobleme hatte. Wir versuchen, ihn davon zu befreien. Er ist ein herausragendes Talent und hat jede Menge Charakter,“ lobte der Coach das Top-Talent zuletzt. Demnach dürfte das Abwehr-Juwel gute Karten haben, um die Konkurrenz, wie Chris Richards, Omar Richards und vielleicht auch Niklas Süle hinter sich zu lassen. Infolge der Widergenesung von Lucas Hernández erhält der Kampf um die Startelf aber eine deutlich größere Schwierigkeit. Mehr als die sechs Partien im Vorjahr sollten dennoch locker machbar sein.