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Nagelsmann über seine Rekordablöse: „Das ist eine Milchmädchenrechnung“

Julian Nagelsmann
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Mit Julian Nagelsmann hat der FC Bayern seinen absoluten Wunschtrainer erhalten. Dafür musste der Rekordmeister jedoch tief in die Tasche greifen. Gerüchten zufolge könnte der 33-jährige bis zu 25 Mio. Euro Ablöse kosten. Nagelsmann hat sich nun selbst zu der „Rekordablöse“ geäußert.



Im Gespräch mit der „BILD am Sonntag“ hat Nagelsmann betont, dass die Ablöse für ihn keine große Rolle spielt und der Druck dadurch nicht größer ist: “ Grundsätzlich macht eine Ablösesumme natürlich immer etwas mit einem. Ich habe aber nicht gesagt: „Bayern, wenn ihr mich haben wollt – das bin ich wert.“ Aber der Druck wäre für mich der gleiche, wenn ich 500.000 Euro gekostet hätte. Denn ich möchte ja so oder so beim FC Bayern alles gewinnen.“

Der 33-jährige findet die aktuelle Entwicklung, dass immer größere Ablösen für Trainer bezahlt werden, ganz normal: „Viele sagen, der Trainer gehöre zu den wichtigsten Personalien in einem Fußballverein – nur hat bis vor ein paar Jahren eigentlich nie ein Trainer etwas gekostet. Das ist dann ja schon etwas konträr. Am Ende kann ich aber für die Ablöse nichts.“

„Bin garantiert nicht der teuerste Bayern-Trainer!“

Unabhängig von der Höhe der Ablöse, die Nagelsmann nicht kommentieren wollte. Machte Nagelsmann deutlich, dass er im Gesamtpaket und die Dauer des Vertrags gar nicht so teuer für den FCB ist: „Abgesehen von der tatsächlichen Höhe ist das ohnehin eine Milchmädchenrechnung. Ein Trainer kostet ja nicht nur Ablöse, es gibt auch Gehalt, Prämien etc. Und da bin ich zum Beispiel garantiert nicht der teuerste Trainer, den Bayern je hatte. Der Erst-Invest mag etwas größer gewesen sein, aber der Rest sicher nicht.“