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„Die Spieler haben das Recht so viel zu verlangen“ – Paul Breitner verteidigt Gehaltsforderungen

Paul Breotner
Foto: IMAGO

Paul Breitner hat sich im Interview mit der „Sport BILD“ über die steigenden Gehaltsforderungen einiger Spieler geäußert und diesen den Rücken gestärkt. Laut der Bayern-Legenden hätten diese das Recht so viel zu verlangen, wenn es dem Verein möglich ist das Geld zu zahlen. 



„Wenn ein Verein wie der FC Bayern so viel verdient, dass er diese Gehälter zahlen kann, haben die Spieler das Recht, so viel zu verlangen. Klubs wie Bayern oder Dortmund sind keine Sparkassen, keine Banken, keine Sozialanstalten, sondern Betriebe, Unternehmen, Firmen“, so Breitner. Gerade erst verlängerte Joshua Kimmich seinen Vertrag bei den Münchenern und soll laut übereinstimmenden Medienberichten 20 Mio. Euro pro Saison verdienen. Auch das neue Arbeitspapier von Leon Goretzka, das nach der Länderspielpause unterzeichnet werden soll, sichert dem Mittelfeldmann dem Vernehmen nach rund 15 Mio. Euro. Damit steigen die beiden zu den absoluten Topverdienern beim Rekordmeisters auf.

Bayern-Bosse haben klare Vorstellungen in Sachen Gehaltskosten

Nicht immer sind sich Verein und Spieler einig. So zog es David Alaba nach 13 Jahren beim FC Bayern in Richtung Real Madrid. Ein Grund dafür: Alabas Gehaltsforderung! Wie der „kicker“ damals berichtete forderte sein Berater bei einer Vertragsverlängerung ein Gehalt von bis zu 25 Mio. Euro. Zu viel für den Rekordmeister. Die Bosse blieben standhaft und ließen sich nicht auf die Forderungen von Alaba ein.

Auch die Gespräche mit Kingsley Coman über eine mögliche Verlängerung seines noch bis 2023 laufenden Vertrags liegen unter anderem aufgrund von enormen Gehaltsforderungen auf Eis. Demnach soll der Franzose ein Einkommen von 20 Mio. Euro im Jahr fordern. Wie „Sport1“-Chefreporter Florian Plettenberg berichtet, verdient Coman aktuell rund 12. Mio Euro im Jahr. Ob sich die Führungsriege des FC Bayern und der Flügelspieler doch noch einigen können wird sich zeigen.